Rodel-News

Platz fünf zum Saisonabschluss für Cheyenne RosenthalPressemitteilung NWBSV vom 07.02.2021

Beim Weltcup von St. Moritz erzielt die Winterberger Rennrodlerin bei heftigem Schneetreiben ihr bestes Saisonergebnis


St. Moritz / Winterberg (pst)

Zum Abschluss der Eberspächer Rennrodel Weltcupserie erlebten die Rodlerinnen in St. Moritz ein kurioses Rennen, in dem der Schnee einiges durcheinander wirbelte. Im heftigen Schneetreiben erzielte Cheyenne Rosenthal vom BSC Winterberg als Fünfte ihr bestes Saisonergebnis. Nach dem ersten Durchgang lag die 20-jährige Silbacherin sogar auf Platz zwei hinter der Lettin Kendija Aparjode, die sie am Freitag im Nationencup noch auf Platz zwei verwiesen hatte.

„Beide Läufe waren sauber und gut. Es ist schwierig mit dem Schnee. In St. Moritz ist es besonders schwierig, die Konturen der Bahn zu erkennen, weil halt alles weiß ist“, sagte Rosenthal nach dem Weltcup mit Blick auf die Natureisbahn. Vor ihrem ersten Lauf kam es zu einer längeren Pause, weil von einem Baum Schnee auf die Bahn gefallen war. Doch die lange Kehrpause störte Rosenthal nicht. Eher im Gegenteil: Keine weitere Rennrodlerin schaffte es, an ihr und Aparjode, die genau vor Rosenthal gestartet war, im ersten Durchgang vorbeizufahren. Das ständige Schneetreiben erschwerte die Bedingungen. Nathalie Geisenberger (SV Miesbach) beispielsweise, die sich in St. Moritz ihren achten Gesamtweltcup sicherte, fand sich nach dem ersten Lauf nur auf Rang 18 wieder.

Im zweiten Durchgang gab es dann noch einige Verschiebungen. Cheyenne Rosenthal musste mit der vorletzten Startnummer in die Bahn, nachdem kurz zuvor das Schneetreiben wieder zunahm. So konnte sie ihren zweiten Platz nicht halten und fiel auf den fünften Platz zurück. Die frischgebackene Weltmeisterin Julia Taubitz (WSC Oberwiesenthal) fuhr als Neunte des ersten Durchgangs die beste Laufzeit des Tages und wurde am Ende Zweite. Es siegte die Lettin Elina Vitola, Dritte wurde die Schweizerin Natalie Maag. Auf Platz vier fuhr Dajana Eitberger (RC Ilmenau) mit gerade einmal acht tausendstel Sekunden Vorsprung auf Rosenthal. „Der Rückstand auf einen Podiumsplatz betrug gerade Mal zwei und auf Julia Taubitz nur fünf Hundertstel“, ärgerte sich Rosenthal auch ein wenig, knapp das Podium verpasst zu haben. Schließlich überwog die Freude über eine gute Leistung und Platzierung. Daher bilanzierte sie: „Der Abschluss der Saison war besser als der Rest. Die Rennen, die ich gefahren bin, waren o.k. Die Leistungen im Training waren oft besser. Da zeigt sich, dass noch Rennerfahrung fehlt.“

Ich hoffe, dass ich mich verletzungsfrei auf den nächsten Winter vorbereiten kann“, sagt Cheyenne Rosenthal. Ihre Ziele für den Olympiawinter und die drei Plätze im BSD-Kader für China formuliert die Rennrodlerin des BSC Winterberg wie folgt: „In der Qualifikation möchte ich ein Wörtchen mitreden und möglichst bis zum Schluss die Chance wahren. Ich weiß, dass es schwer wird, weil zwei wahrscheinlich sicher dabei sein werden.“

Geueke / Gamm verpassen Top Ten-PlatzPressemitteilung NWBSV vom 06.02.2021

Zum Abschluss des Weltcups werden heimische Doppelsitzer in St. Moritz Zwölfte


St. Moritz / Winterberg (pst)

Die beiden heimischen Rennrodler Robin Geueke und David Gamm durften nach der Pause während des WM-Wochenendes wieder im Weltcup an den Start. Zum Abschluss des Eberspächer-Rennrodel-Weltcups in St. Moritz landete der Doppelsitzer des BSC Winterberg auf Platz zwölf. Nach Rang 14 im ersten Lauf haben sich die Sauerländer noch ein wenig vorgearbeitet. Zu Rang elf fehlten drei Tausendstel.

„Die Wettkampfsaison ist vorbei. Fahrerisch haben wir uns nichts vorzuwerfen, aber mit meinem Rücken war am Start nicht mehr viel drin. Da waren wir zu langsam. Hinzu kam, dass das Material nicht richtig läuft“, meinte Robin Geueke. Beim lettischen Doppelsieg von Martins Bots / Roberts Plume und Andris Sics / Juris Sics vor den Italienern Ludwig Rieder / Patrick Rastner verpassten auch die anderen deutschen Duos Podiumsplatzierungen. Toni Eggert / Sascha Benecken und Tobias Wendl / Tobias Arlt landeten in St. Moritz auf den Rängen vier und fünf vor den Österreichern Thomas Steu / Lorenz Koller, deren Gesamtweltcupsieg bereits seit zwei Wochen feststand.

„Die Letten und Italiener haben einen Riesenschritt gemacht. Bei den Doppelsitzern gab es diesen Winter so viele unterschiedliche Sieger wie noch nie. Wir arbeiten auch viel und hart, aber der Ertrag fehlt. Das ist das Ärgerliche“, sagte Geueke. Nun wird es noch einige Tage zum Testen an den Königssee und nach Innsbruck gehen. Darüber sagte der Rodler des BSC Winterberg: „Jetzt beginnt im Prinzip die neue Saison. Wir wollen jetzt noch die Entwicklung des Schlittens sehen und vorarbeiten für den Anfang der nächsten Saison.“

Robin Geueke will seine Rückenprobleme nach den Tests in Ruhe auskurieren. Er kündigt für die Zeit bis zum nächsten Saisonstart an: „Wir haben materialtechnisch noch einiges aufzuholen. Ich muss meinen Körper auf Vordermann bringen. Es wird ein langer Sommer mit viel Zeit im Schlittenraum, der Werkstatt und im Kraftraum.“

Heimische Rennrodler Geueke/Gamm und Cheyenne Rosenthal verpassen beim Weltcup in Igls Top Ten-PlätzePressemitteilung NWBSV vom 24.01.2021

Keine WM-Nominierung für Sauerländer Rodler


Innsbruck-Igls / Winterberg. (pst)

Bei der zweiten Saisonauflage des Eberspächer Rennrodel Weltcups in Innsbruck-Igls feierten die NWBSV-Rodler eine Premiere. Erstmals waren die Doppelsitzer Robin Geuke / David Gamm und Cheyenne Rosenthal (alle BSC Winterberg) gemeinsam am Start. In die Top Ten schafften es die Athleten aus Nordrhein-Westfalen allerdings nicht in ihren Rennen.

Für die beiden Doppelsitzerathleten hat sich Innsbruck in den jüngsten Jahren zu einer Bahn entwickelt, auf der sie keine guten Ergebnisse erzielten. „Innsbruck bleibt halt Innsbruck. Heute haben wir einfach überhaupt keinen Speed gefunden“, kommentierten Geueke und Gamm ihr Rennen am Samstag, das sie auf Platz 13 abschlossen und somit wenigstens noch einen Startplatz für den Sprint ergatterten. Dort landete das Sauerländer Duo am Sonntag ebenfalls auf Rang 13. Damit verpassten Geueke / Gamm auch ihre WM-Chance. „Ich habe mit Bundestrainer Norbert Loch telefoniert. Er setzt bei der WM auf Hannes Orlamünder und Paul Gubitz“, sagte Stützpunkt-Trainer Steffen Wöller. Bei der Rodel-Weltmeisterschaft am kommenden Wochenende am Königssee hat das junge Duo aus Zella-Mehlis gute Chancen auf eine vordere Platzierung in der U23-Wertung.

Nach einem Monat Pause war auch Cheyenne Rosenthal in Igls im Tausch mit Anna Berreiter im Weltcup wieder mit dabei. Dort war die Winterbergerin zum Auftakt des Winters noch Siebte geworden. Damals fehlten die Nordamerikanerinnen coronabedingt. Dieses Mal wurde Rosenthal Elfte. Für eine WM-Nominierung reichte das nicht aus, an ihrer Stelle hat Bundestrainer Norbert Loch die Berchtesgadenerin Anna Berreiter nominiert. Den Weltcup in Igls gewann Natalie Geisenberger vor Teamkollegin Julia Taubitz und Summer Britcher (USA). Die vierte Deutsche Dajana Eitberger landete auf Rang fünf. „Cheyenne ist bei den Starts sehr zentral gefahren und hat am Starteck schon verloren. In Innsbruck ist alles sehr knapp, so dass kleine Fehler groß bestraft werden“, erklärte Wöller und sagte weiter: „Cheyenne ist die Jüngste und auf dem richtigen Weg. Für uns geht es im Training in nächster Zeit darum, die Dinge in den einzelnen Abschnitten abzuschalten, die noch die eine oder andere Hundertstel für ganz vorne kosten.“ Im Sprint wurde Rosenthal Zwölfte. In dieser Disziplin gewann Taubitz vor Geisenberger und Eitberger. Damit sicherte sich die Rodlerin vom WSC Erzgebirge auch den Gesamtweltcupsieg im Sprint.

Geueke / Gamm und Rosenthal müssen am nächsten Wochenende bei der WM in Königssee pausieren, werden dann eine Woche später zum Weltcupfinale in St. Moritz wieder eingesetzt.

Geueke / Gamm im Rennen der Rekorde auf Platz siebenPressemitteilung NWBSV vom 16.01.2021

Doppelsitzer-Weltcup in Oberhof war ein Kampf um Tausendstel


Oberhof. (pst)

Die Bahnrekorde purzelten auf der umgebauten Bahn in Oberhof bei dem zweiten dort durchgeführten Weltcup des Winters am Samstag im Eiltempo. Bereits im Herren-Einzelrennen, in dem Felix Loch seinen 47. Erfolg feierte, gab es am Morgen mehrere Bahn- und Startrekorde.

Die Rekordjagd setzte sich bei den Doppelsitzern später fort. Robin Geueke / David Gamm vom BSC Winterberg eröffneten den Rekordreigen im ersten Lauf. Am Freitag waren sie Zweite im Nationencup geworden und gingen somit relativ früh an den Start. Mit 41,101 Sekunden lagen die beiden Sauerländer zur Halbzeit des Wettbewerbs dann auf Rang acht, es führten die Bayern Tobias Wendl / Tobias Arlt mit dem zwischenzeitlichen Bahnrekord von 40,817 Sekunden.

Der zweite Durchgang wurde dann ein Kampf der Tausendstel. Geueke / Gamm verbesserten sich zwar zeitlich, lagen aber im Vergleich eine tausendstel Sekunde hinter den Österreichern Yannick Müller / Armin Frauscher. Im ersten Lauf waren die Sauerländer noch drei Tausendstel vor dem österreichischen Duo. Am Ende wurde es Platz sieben für Geueke / Gamm. Zwei Duos, die zuvor noch besser waren, fielen zurück. Der Kampf um Tausendstel zwischen Deutschland und Österreich setzte sich an der Spitze fort. Auch hier mit besserem Ende für die Alpenrepublik: Die Weltcupführenden Thomas Steu und Lorenz Koller fuhren mit einem neuen Bahnrekord von 40,792 Sekunden von Platz vier an die Spitze und blieben neun Tausendstel vor Wendl / Arlt. Dritte wurden die Letten Andris und Juris Sics mit 16 Tausendstel Rückstand. Toni Eggert / Sascha Benecken holten auf ihrer Heimbahn Rang vier.

„Es ist irrelevant, sich über eine Tausendstel aufzuregen. Wir sind zwei gute Läufe heute gefahren, müssen aber einsehen, dass wir heute nicht zu den Top drei, vier gehört haben“, sagte Robin Geueke nach dem Rennen in Oberhof. Beim nächsten Weltcup in Innsbruck möchten sie dann noch eine Schippe drauf packen.

Die Bahn in Oberhof wurde 1996, 2006 und 2020 umgebaut, wobei sich jeweils die Bahnlänge änderte. Nach jedem Umbau gab es somit neue Bahnrekorde. „Wir haben sehr spannenden Sport gesehen. Bei den Doppelsitzern war es ein Herzschlagfinale“, sagte Bundestrainer Norbert Loch nach den Rennen in Thüringen.

Eindrücke aus dem Training im Rennen nicht bestätigtPressemitteilung NWBSV vom 10.01.2021

Doppelsitzer Robin Geueke/David Gamm werden in Sigulda nur Zwölfte


Sigulda. (pst)

Das zweite Rennen des Jahres 2021 im Rennrodel-Weltcup war auch gleichzeitig der Kampf um die Europameisterschaft für die Doppelsitzer Robin Geueke und David Gamm (beide BSC Winterberg). Doch es lief nicht nach Wunsch am Samstagnachmittag. Nach einem zweiten Platz im Nationencup am Vortag hinter den Letten Martins Bots und Roberts Plume und starken Trainingsleistungen wurden Fehler in den Geraden der anspruchsvollen Bahn dem Sauerländer Duo im Wettkampf zum Verhängnis. Am Ende stand Rang zwölf zu Buche.

“Den technisch anspruchsvollen Teil, auf dem wir früher Probleme hatten, haben wir gut gemeistert. Wir haben Fehler im vermeintlich leichten Teil gemacht. Das ist umso ärgerlicher”, sagte Robin Geueke. Bei eisigen Temperaturen mit trockener Kälte zeigte die Bahn in Sigulda eine Charakteristik, die vor allem den Letten lag. Die drei Doppelsitzer der Hausherren fuhren allesamt unter die Top 6. Andris und Juris Sics waren am konstantesten und holten den Heimsieg vor den Deutschen Tobias Wendl und Tobias Arlt. Bots / Plume wurden Dritte.

Das dritte deutsche Duo Toni Eggert und Sascha Benecken erwischte es noch härter. Die Weltcupführenden stürzten im ersten Durchgang und wurden am Ende, trotz viertbester Zeit im zweiten Lauf, nur 22. mit mehreren Sekunden Rückstand. Für die beiden Weltklasseathleten heißt es nun genauso wie für Geueke / Gamm den Kopf für die nächste Woche in Oberhof frei zu kriegen. “Wir wollen in Oberhof zeigen, wie es geht”, betont Robin Geueke. Ab Dienstag steht das erste Training in Thüringen an.

Erfolgreiche Rückkehr in den WeltcupPressemitteilung NWBSV vom 02.01.2021

Doppelsitzer Robin Geueke / David Gamm überzeugen am Königssee nach Sieg im Nationencup mit Platz sechs bei der Wiederkehr auf die große Bühne


Königssee. (pst)

Doppelte Spannung zeichnete den ersten Tag des Eberspächer Rennrodel Weltcups in der LOTTO Bayern Eisarena Königssee aus. Neben dem Kampf um die Spitze war es höchst interessant zu sehen, wie sich die Neueinsteiger in den Weltcup präsentieren. Dies waren nicht nur die Nordamerikaner, sondern auch die Winterberger Doppelsitzer Robin Geueke und David Gamm waren erstmals in dieser Saison im Einsatz.

Die Rückkehr auf die große Bühne konnte sich sehen lassen. Nach dem Sieg im Nationencup und der damit sicheren Qualifikation am Freitag folgte ein guter 6. Rang im Weltcup einen Tag später. Dennoch waren Geueke / Gamm nicht ganz zufrieden. Sie haderten mit dem ersten Durchgang, den sie als Zehnte abschlossen. Die viertbeste Zeit hinter den drei herausragenden Doppeln des Winters sorgte dann aber im finalen Lauf für einen Sprung im Klassement. “Mit dem zweiten Lauf sind wir sehr zufrieden. Im ersten haben wir ein bisschen zu viel riskiert und hatten Rutscher drin, die Zeit gekostet haben. Es ist aber schön zu wissen, wo man steht”, meinte Robin Geueke, der im Vorfeld mit Rückenproblemen zu kämpfen hatte. Dazu sagte Geueke: “Wir haben es so weit im Griff. Die Ärzte und Physios haben einen guten Job gemacht. Jetzt hoffen wir, dass der Rücken die nächsten Wochen hält.”

Vorne siegten dieses Mal Toni Eggert / Sascha Benecken im immer jungen Duell vor Tobias Wendl / Tobias Arlt auf deren Heimbahn. Das im Weltcup führende Duo aus Österreich Thomas Steu / Lorenz Koller wurde Dritter. Mit Platz sechs sammelten die Winterberger Geueke / Gamm 50 Weltcuppunkte. Damit gelang der Einstieg besser als allen Nordamerikanern, die Corona bedingt bislang nicht dabei waren.

Am kommenden Wochenende geht es auf die anspruchsvolle Bahn im lettischen Sigulda. “Wir wissen, dass wir da klarkommen. Wir müssen das richtige Setup finden und weiter an unserer Wettkampfstabilität arbeiten”, erklärte David Gamm nach dem Wettkampf am Königssee. Der Charterflug der Athleten nach Lettland startet am Montag von Salzburg aus.

Platz neun für Cheyenne Rosenthal beim Weltcup in OberhofPressemitteilung NWBSV vom 13.12.2020

Im ersten Lauf überzeugte die Winterbergerin als Vierte


Oberhof. (pst)

Beim Eberspächer Weltcup in Oberhof war das richtige Gefühl für die umgebaute Bahn gefragt. Ganz vorne landeten die beiden routinierten Rodlerinnen des BSD. Dajana Eitberger (RC Ilmenau) gewann auf ihrer Heimbahn. Zweite wurde Natalie Geisenberger (SV Miesbach). Platz drei erfuhr sich die junge Lettin Kendija Aparjode.

Für die Winterbergerin Cheyenne Rosenthal sah es nach dem ersten Durchgang so aus, als ob sie ebenfalls um das Podium mitkämpfen könnte. Als Vierte lag sie nur knapp hinter der Spitze. „Da hat sie ihr Potenzial ausgeschöpft und gezeigt, was sie kann, wenn alles stimmt“, lobte Heimtrainer Steffen Wöller, der sich mit der Rodlerin im Vorfeld intensiv ausgetauscht hatte. In Oberhof wurde die Kurve 9 modifiziert. Wöller war mit seinen Schützlingen aus dem NWBSV eine Woche vorher vor Ort und hatte sein Wissen weitergegeben.

Doch es wurde nicht die Platzierung ganz vorne. Im zweiten Durchgang fiel Cheyenne Rosenthal mit der 14. Laufzeit auf Rang neun in der Summe beider Läufe zurück. Die Winterbergerin sagte: „Mein erster Lauf war ziemlich gelungen, der beste diese Woche. Dass der zweite nicht so gut war, ist schade. Aber ich denke, ich habe noch ein wenig Zeit, um ganz vorne reinzufahren.“ Wenige hundertstel Sekunden war der Rückstand auf die Plätze davor für Cheyenne Rosenthal. Wöller sieht vor allem noch Potential am Start. Er meinte: „Mit den Startzeiten war ich nicht zufrieden.“ Julia Taubitz (WSC Erzgebirge Oberwiesenthal) als vierte Deutsche landete auf Rang zehn.

Ob Cheyenne Rosenthal am kommenden Wochenende, wenn ihre Heimbahn – die VELTINS-EisArena in Winterberg – den Weltcup-Zirkus der Rodler erwartet, startet, ist noch offen. Möglicherweise muss sie aussetzen und Anna Berreiter (RC Berchtesgaden), die in den BSD-Selektionsrennen hinter ihr lag, Platz machen. Im neuen Jahr wird Cheyenne Rosenthal aber wohl wieder ins Weltcupteam zurückkehren.

Cheyenne Rosenthal viertbeste Deutsche beim Weltcup in AltenbergPressemitteilung NWBSV vom 05.12.2020

Beim Sieg der Russin Tatyana Ivanova landet die Winterbergerin auf Platz 12


Altenberg. (pst)

Der zweite Eberspächer Rodel Weltcup fand im sächsischen Altenberg statt. Für die Winterbergerin Cheyenne Rosenthal sprang beim Sieg der Russin Tatyana Ivanova am Ende Platz zwölf heraus. Beste Deutsche war als Zweite Natalie Geisenberger (SV Miesbach). Ihr Rückstand betrug 11 Hundertstel. Dritte wurde knapp dahinter die Russin Ekaterina Katnikova mit dem besten zweiten Lauf.

Julia Taubitz (WSC Erzgebirge Oberwiesenthal) und Dajana Eitberger (RC Ilmenau) wurden Fünfte und Sechste. Cheyenne Rosenthal lag nach Lauf eins noch auf dem 15. Rang. Sie machte im zweiten Durchgang noch drei Plätze gut und wurde mit 1,226 Sekunden Rückstand schließlich Zwölfte. „Die Läufe waren beide richtig unsauber. Ich bin viel zu viel herumgerutscht. In Altenberg ist noch sehr viel Potential für mich“, analysierte sie das Rennen kritisch. Bereits im Vorfeld ahnte die Landessportwartin für Rodeln Corinna Martini, dass die Athletin des BSC Winterberg nicht zu den Favoriten in Sachsen zählt: „Altenberg ist nicht Cheyennes Lieblingsbahn.“

An den beiden nächsten Wochenenden bleibt der Weltcup-Zirkus der Rodler in Deutschland. Zunächst geht es nach Oberhof, bevor am vierten Adventswochenende die Veltins-EisArena in Winterberg Austragungsstätte ist.

Platz 7 beim Auftakt in Igls für Cheyenne RosenthalPressemitteilung NWBSV vom 29.11.2020

Die junge Winterbergerin erzielt ihr bislang bestes Weltcup-Ergebnis


Innsbruck-Igls. (pst)

Im österreichischen Olympia Eiskanal feierte der EBERSPÄCHER Rodel-Weltcup 2020/2021 seinen Auftakt in Innsbruck-Igls. Die Winterbergerin Cheyenne Rosental hatte sich als Zweite des Nations Cups am Freitag souverän für das Weltcup-Rennen am Sonntag qualifiziert. Nach gutem Start im ersten Lauf stand zunächst Rang 9 zu Buche. Im zweiten Durchgang lief es dann besser. Cheyenne Rosenthal machte noch zwei Plätze gut und landete dank der viertbesten Laufzeit im ersten Rennen ihrer zweiten Weltcupsaison auf Rang 7. „Der erste Lauf war nicht optimal. Trotz alledem ist es mein bestes Ergebnis im Weltcup überhaupt. Daher bin ich im Großen und Ganzen zufrieden“, sagte die 20-Jährige nach dem zweiten Lauf am Sonntag.

An der Spitze gab es einen deutschen Dreifachsieg. Die Vorjahressiegerin Julia Taubitz (WSC Erzgebirge Oberwiesenthal) gewann vor den beiden jungen Müttern Nathalie Geisenberger (SV Miesbach) und Dajana Eitberger (RC Ilmenau). „Platz 7 ist nicht verkehrt. Zwei, drei kleine Fehler im ersten Lauf verhinderten, dass Cheyenne in den vorderen Bereich gefahren ist“, meinte ihr Winterberger Stützpunkttrainer Steffen Wöller mit Hinblick auf die viertbeste Laufzeit im zweiten Durchgang und den Abstand von nur rund zwei zehntel Sekunden auf die Podiumsplätze.

Wöller sieht das Ergebnis zum Auftakt als gute Basis und sagt: „Wir gehen Schritt für Schritt, um Cheyenne langsam aufzubauen.“ Auch die Athletin selbst schaut voraus: „Ich weiß woran es gelegen hat.“ Nun geht es für die Rodler zum Weltcup nach Altenberg, wo am kommenden Wochenende die nächsten Rennen anstehen.

Cheyenne Rosenthal qualifiziert sich als Vierte für den WeltcupPressemitteilung NWBSV vom 21.11.2020

Doppelsitzer Geueke / Gamm holen Bronzemedaille bei der Deutschen Meisterschaft am Königssee, verpassen aber Weltcup-Qualifikation


Königssee. (pst)

Mit zwei Medaillen und einem Weltcupticket im Gepäck traten die Rodler aus Nordrhein-Westfalen die Heimreise von der Deutschen Meisterschaft am Königssee an. Die nationalen Titelkämpfe waren zugleich die letzte Selektion für die kommendes Wochenende in Innsbruck beginnende Weltcup-Saison.

Neben der Spannung an der Spitze war es in der LOTTO Bayern Eisarena Königssee auch ein packender Kampf um die Plätze dahinter. Für Cheyenne Rosenthal vom BSC Winterberg ging es vor allem darum, Anna Berreiter (RC Berchtesgaden) auf deren Heimbahn auf Abstand zu halten. Dies gelang ihr mit Platz vier vor der Berchtesgadenerin. Die Medaillen gingen an die Deutsche Meisterin Natalie Geisenberger (SV Miesbach), gefolgt von Julia Taubitz (WSC Erzgebirge Oberwiesenthal) und Dajana Eitberger (RC Ilmenau).

Über Platz drei bei der Deutschen Meisterschaft freute sich der Winterberger Doppelsitzer Robin Geueke und David Gamm mit einer deutlichen Leistungssteigerung gegenüber den bisherigen Selektionsrennen. Aufgrund der Leistungen während der gesamten Selektionsphase dürfen aber zunächst Hannes Orlamünder und Paul Gubitz vom RRC Zella-Mehlis im Weltcup starten. „Sie haben sich gegen Geueke / Gamm in den internen Ausscheidungsrennen durchgesetzt und werden zunächst als drittes Doppel den Weltcup bestreiten“, erklärte Bundestrainer Norbert Loch die Entscheidung des Trainerteams. Deutsche Meister im Doppelsitzer wurden Tobias Wendl / Tobias Arlt (RC Berchtesgaden / WSV Königssee) vor Toni Eggert / Sascha Benecken (BRC Ilsenburg /          RT Suhl). Geueke / Gamm lagen nach zwei Läufen lediglich 17 Hundertstel hinter Eggert / Benecken und 65 Hundertstel vor dem Thüringer Doppel Orlamünder / Gubitz. Bei den Herren siegte Felix Loch (RC Berchtesgaden) auf seiner Heimbahn.

„Robin und David werden sich nun jede Woche bereithalten. Genau wie die anderen Athleten werden sie sich regelmäßig Coronatests unterziehen und gegebenenfalls zum Weltcup nachreisen“, sagte der zufriedene Bundes- und Stützpunkttrainer Steffen Wöller. Er meinte: „Alle haben Superleistungen gezeigt. Cheyenne hat wieder hervorragende Startzeiten gehabt. Dort war sie vorne mit dabei.“ Den positiven Eindruck bestätigte auch Corinna Martini. Die NWBSV-Sportwartin Rodel und Ex-Weltcupsiegerin sagte: „Der Aufwärtstrend ist deutlich zu merken. Beide Schlitten haben sich gut präsentiert.“

Im Teamwettbewerb holten die Winterberger zusammen mit Chris Eißler (ESV Lok Zwickau) ebenfalls den dritten Platz. Geisenberger, Loch und Wendl / Arlt machten mit ihrem Sieg den bayrischen Triumph perfekt.

BSC-Rodler überzeugen in IglsPressemitteilung NWBSV vom 14.11.2020

Winterberger Rodlerin landet nach zwei Startbestzeiten auf Platz drei / Doppelsitzer Geueke / Gamm schöpfen Hoffnung nach Platz zwei


Innsbruck-Igls/Winterberg. (pst)

Auf der Olympiabahn von Innsbruck-Igls überzeugten die Rodler Cheyenne Rosenthal und Doppelsitzer Robin Geueke/David Gamm (alle BSC Winterberg) mit starken Fahrten und guten Platzierungen. Im Kampf um die Qualifikation für die Weltcup-Serie holten sie als Dritt- beziehungsweise Zweitplatzierte wichtige Punkte.

Cheyenne Rosenthal zeigte nach ihrem Titelgewinn bei der Junioren-Weltmeisterschaft 2019 erneut, dass ihr die kurze österreichische Kunsteisbahn liegt. Nach Startbestzeiten mit jeweils 2,075 Sekunden in beiden Läufen wurde sie insgesamt Dritte hinter der gesetzten Vorjahres-Gesamtweltcupsiegerin Julia Taubitz (WSC Erzgebirge Oberwiesenthal) und der Olympiasiegerin und Gewinnerin der bisherigen Selektionsrennen Natalie Geisenberger (SV Miesbach). Damit holte die Silbacherin wichtige Punkte auf im Kampf um die Qualifikation für den Weltcup gegenüber der Vierten von Igls Dajana Eitberger (RC Ilmenau). Die Fünfte Anna Berreiter (RC Berchtesgaden) hielt Rosenthal im Kampf um die vier Startplätze im Weltcup auf Distanz. „Cheyenne Rosenthal hat jeden Tag im Training Kontinuität bewiesen und auch im Wettkampf lief es gut“, lobte der Winterberger BSD-Trainer Steffen Wöller.

Auch mit der Leistung der Doppelsitzer Geueke / Gamm zeigte sich Wöller zufrieden. Hinter dem für den Weltcup gesetzten Duo Tobias Wendl / Tobias Arlt (RC Berchtesgaden/WSV Königssee) wurden die Winterberger Zweite mit nur vier Hundertstel Rückstand. In den bisherigen Selektionen fuhren Geueke/Gamm zuvor mit weiten Abständen der Konkurrenz hinterher. Sie harmonierten noch nicht mit ihrem neuen Schlitten. Mit sichtbarer Erleichterung konstatierte Wöller daher nach den beiden Läufen von Igls: „Es freut mich sehr. Robin und David haben gezeigt, dass sie es können, nachdem sie nochmal am Schlitten gearbeitet haben.“ Die Konkurrenten um den Weltcup-Startplatz Hannes Orlamünder / Paul Gubitz (RRC Zella-Mehlis) waren in Igls hinter Geueke / Gamm nach zwei Läufen rund drei Zehntel langsamer.

Für die heimischen Rodler geht es nun am kommenden Samstag am Königssee im Kampf um die Deutsche Meisterschaft, die gleichzeitig die finalen Qualifikationsrennen sind, darum, doch noch auf den Weltcupzug aufzuspringen. In Igls haben Cheyenne Rosenthal und Robin Geueke / David Gamm ein deutliches Signal gesendet, dass mit ihnen zu rechnen ist.

Misslungene Heimselektion der Winterberger RodlerPressemitteilung NWBSV vom 10.11.2020

Für Geueke / Gamm wird es eng mit der Weltcup-Qualifikation
Sturz im ersten Lauf in der VELTINS-EisArena


Winterberg. (pst)

Auf der Heimbahn VELTINS-EisArena in Winterberg ging es für die heimischen Rodler Cheyenne Rosenthal und die Doppelsitzer Robin Geueke / David Gamm (alle BSC Winterberg) um wichtige Punkte hinsichtlich der Weltcup-Qualifikation. Doch Fehler im jeweils ersten Lauf verursachten den am Ende ausschlaggebenden Zeitverlust.

Cheyenne Rosenthal, die sich im Training gut aufgelegt zeigte und dort zum Teil vor Olympiasiegerin und Gewinnerin der Selektion in Winterberg Natalie Geisenberger (SV Miesbach) lag, startete gut und befand sich im ersten Lauf nach Start- und zweiter Zwischenzeit zunächst auf Rang drei. „Zwei kleinere Fahrfehler haben unten heraus eine bessere Platzierung gekostet. Zeitlich ist sie aber nah dabei“, sagt Bundes- und Stützpunkttrainer Steffen Wöller. Am Ende stand für Cheyenne Rosenthal Rang fünf von fünf Starterinnen zu Buche. Im Duell mit Anna Berreiter (RC Berchtesgaden) um den vierten deutschen Startplatz im Weltcup hinter der gesetzten Julia Taubitz und den beiden jungen Müttern Geisenberger und Dajana Eitberger (RC Ilmenau) steht am Samstag in Österreich eine weitere Selektion an. Wöller ist optimistisch und sagt: „Cheyenne fährt gerne nach Innsbruck. Dort wurde sie Juniorenweltmeisterin.“ Rosenthal und Berreiter liegen vor den beiden letzten Ausscheidungsrennen von Igls und Königssee nach Qualifikationspunkten gleichauf. In Winterberg trennten die beiden Kontrahentinnen nur etwas mehr als zwei Zehntel.

Noch unglücklicher lief es auf ihrer Heimbahn für die Doppelsitzer Geueke / Gamm. Direkt nach dem ersten Start, den die Winterberger mit der zweitbesten Zeit absolvierten, stürzten sie. Den Zeitverlust von über drei Sekunden nach dem ersten Lauf konnte das Duo nicht mehr aufholen. Nach zwei Durchgängen waren es 3,75 Sekunden Rückstand auf die Sieger Tobias Wendl / Tobias Arlt (RC Berchtesgaden / WSV Königssee). Auf die Zweiten der Winterberger Selektion und Konkurrenten um den Weltcup-Startplatz Hannes Orlamünder / Paul Gubitz (RRC Zella-Mehlis) waren es auch noch über drei Sekunden. Dazwischen landete noch das Duo Max Ewald / Jakob Janusch (RT Suhl / RRV Sonneberg). Daher meinte Wöller über die Chancen der Winterberger für den Weltcup: „Es wird verdammt schwer mit der Qualifikation. Jetzt müssen sie in Igls am Samstag und bei der Deutschen Meisterschaft nächste Woche in Königssee erstmal im Wettkampf stabil sein.“

Gute Startzeiten leider nicht bis ins Ziel gebrachtPressemitteilung NWBSV vom 05.11.2020

Heimische Rodler belegen jeweils Platz vier bei der Selektion in der Eisarena Königssee

 

Königssee. (pst)

Beim zweiten Selektionsrennen um die begehrten Weltcupplätze in der LOTTO Bayern Eisarena Königssee hatten Cheyenne Rosenthal (BSC Winterberg) und die Doppelsitzer Robin Geueke / David Gamm (beide BSC Winterberg) jeweils mit Platz vier nach zwei Durchgängen knapp das Nachsehen im Kampf um die Qualifikation.

Bei den Damen sind mit Natalie Geisenberger (ASV Miesbach) und Dajana Eitberger (RC Ilmenau) die zwei Topplatzierten von Olympia 2018 nach Babypause wieder zurück auf dem Schlitten und gleich wieder gut dabei. Geisenberger gewann die Selektion vor der gesetzten, amtierenden Weltcupsiegerin Julia Taubitz (WSC Erzgebirge Oberwiesenthal) und Eitberger. „Man muss den Hut davor ziehen, wie sich die beiden frisch gebackenen Mamas präsentieren. Beide sind sehr ehrgeizig und haben sich bereits im Training voll reingehauen“, lobte der Winterberger Stützpunkttrainer Steffen Wöller. Er war auch zufrieden mit dem Abschneiden von Cheyenne Rosenthal und sagte: „Sie ist ja eigentlich noch Juniorin. Es fehlt ihr gerade im unteren Bereich ein wenig die Routine. Am Start hat sie mit guten Zeiten aufgewartet.“ Der Abstand zu Geisenberger lag am Ende bei 0,56 Sekunden. Auf die Drittplatzierte und Kontrahentin um den Einzug in den Weltcup Eitberger fehlten rund drei Zehntel.

Weitaus größer war der Abstand des Doppelsitzers Geueke / Gamm. Vorne lieferten sich die für den Weltcup gesetzten Topduos Wendl / Arlt (RC Berchtesgaden / WSV Königsee) und Eggert / Bennecken (BRC Ilsenburg / RT Suhl) ein spannendes Duell. Welches die Bayern hauchdünn mit nicht einmal 5 Hundertstel für sich entschieden. Auf Platz drei fuhren dann mit über einer Sekunde Rückstand Orlamünder / Gubitz (RRC Zella-Mehlis) ein. Nochmals mehr als eine Sekunde dahinter blieben die beiden Winterberger. „Geuke / Gamm haben einen komplett neuen Schlitten, in den sie viel Arbeit und Geduld gesteckt haben. Aber der Schlitten weist noch ein paar Kinderkrankheiten auf“, meint Trainer Wöller. Er erklärt die Problematik: „Sie kriegen den Schlitten noch nicht optimal gelenkt. Bis zur Hälfte der Bahn fahren sie Topzeiten, aber dann wurde zwei Mal die Bande touchiert.“

Nun gilt es für die Winterberger Rodler bei der nächsten Selektion auf der Heimbahn besser zu punkten im Kampf um die Weltcupplätze. Am kommenden Dienstag, 10. November, steht die Qualifikationsrunde in der Veltins-EisArena auf dem Plan. Wöller sagt: „Noch ist nichts verloren. Sie müssen Zuhause und in Innsbruck Leistung zeigen und den Schlitten so beherrschen, dass es gute Ergebnisse gibt.“

Unsere Doppelsitzer Geueke/Gamm machen den Eiskanal zum WindkanalNews vom 22.09.2020

Da hat sich der große Aufwand doch wirklich gelohnt!

Der tolle Bericht über unseren Doppelsitzer Geueke/Gamm hier nochmal zum nachschauen.

Viel Spaß !!!

 

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