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Saisonabschluss der Rennrodler und Verabschiedung Katja Haupt

Die Rennrodelsaison am Stützpunkt Winterberg fand am vergangenen Wochenende ihren feierlichen Abschluss.

Trainer und Präsidium mit Katja Haupt (Mitte). - Foto: privat

Die Rennrodelsaison am Stützpunkt Winterberg fand am vergangenen Wochenende ihren feierlichen Abschluss.


Über 150 Teilnehmer mit den Aktiven und ihren Familien, Trainer, Übungsleiter sowie Teilnehmer des Landesverbandpräsidiums kamen zusammen, um auf eine ereignisreiche und erfolgreiche Wintersaison zurückzublicken.

In geselliger Atmosphäre wurden die nominierten Bundes- und Landeskaderathleten besonders gewürdigt. Neben starken Leistungen auf der Winterberger Heimbahn standen die Platzierungen bei den internationalen Wettkämpfen und die kontinuierliche Nachwuchsarbeit im Mittelpunkt der Veranstaltung. Unter anderem der Europameistertitel im Damendoppelsitzer mit Cheyenne Rosenthal und die international erfolgreichen Juniorenrodlerinnen Laura Koch und das Damendoppel Lara Hartmann und Marit Koch wurden geehrt. Ebenso bekamen die jüngsten Vereinsrodler im Alter von 6 Jahren ein Anerkennungsgeschenk. Der Stützpunkt Winterberg bestätigte einmal mehr seine Bedeutung als wichtiger Standort im deutschen Rennrodelsport.

Ein besonderer Moment des Nachmittages war die Verabschiedung von Katja Haupt, die über viele Jahre hinweg den Stützpunkt mit großem Engagement geprägt hat. In zahlreichen Funktionen, unter anderem 15 Jahre als Landestrainerin und zuletzt als Bundesstützpunkttrainerin setzte sich die gebürtige Ilmenauerin mit Herzblut für die Rennrodler ein und war prägend für die Entwicklung am heimischen Rodelstandort.

In persönlichen Worten und mit würdigendem Applaus der Mitglieder der Rodelabteilungen des BSC Winterberg, BRC Hallenberg und SC Fredeburg wurde ihr für ihren unermüdlichen Einsatz gedankt. Die langjährige Weggefährtin Diane Koch hob stellvertretend für die haupt- und ehrenamtliche Trainerschaft insbesondere ihren Ehrgeiz, ihre Verlässlichkeit und ihre Leidenschaft für den Rennrodelsport hervor.

„Katja Haupt hat den Stützpunkt entscheidend mitgestaltet und vielen Sportlerinnen und Sportlern den Weg geebnet. Ihr Wirken wird nachhaltig in Erinnerung bleiben“, hieß es unter anderem in der Ansprache von Verbandspräsident Hans-Jürgen Köhne.

Mit einem wehmütigen, aber zugleich dankbaren Blick wurde sie in einen neuen Lebensabschnitt verabschiedet. Katja Haupt wird in Zukunft als Teammanagerin im deutschen Nationalteam Rennrodeln die Fäden zusammenhalten. Ihren Lebensmittelpunkt verlegt sie nach fast 19 Jahren vom Sauerland an den Bundesstützpunkt Berchtesgaden.

Winterberg wünscht ihr dabei viel Erfolg.