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Drei deutsche Viererbobs auf Medaillenkurs in Cortina

Team Lochner führt vor Team Friedrich und Team Ammour

Voller Fokus vor dem Start. Matthias Sommer vom BSC Winterberg beim Olympischen Viererbob-Rennen. - Foto: Team D / Philipp Reinhard

Team Lochner führt vor Team Friedrich und Team Ammour


Cortina d'Ampezzo(bsd,ls)

Der Viererbob bei den Olympischen Winterspielen 2026 ist heute gestartet, und drei deutsche Bobs liegen auf Medaillenkurs: Auf Halbzeitführung fuhren Johannes Lochner, Thorsten Margis, Jörn Wenzel und Georg Fleischhauer auf Platz eins.

Auf dem Silbermedaillenkurs liegen Francesco Friedrich, Matthias Sommer (BSC Winterberg), Alexander Schüller und Felix Straub, mit neuer Startbestzeit in Lauf zwei (4,71 Sek.). Und auf den dritten Platz fuhren Adam Ammour, Issam Ammour, Joshua Tasche und Alexander Schaller. Team Ammour lag nach Lauf eins noch auf dem fünften Rang, konnte allerdings im zweiten Lauf dann an Cedric Follador aus der Schweiz und dem Briten Brad Hall vorbeiziehen und zwei Plätze gutmachen.

Matthias Sommer: "Meine Frau, ein paar Freunde, einige Leute aus meinem Heimatverein aus Winterberg und andere Bobfreunde sind hierher nach Cortina gekommen. Es ist auf jeden Fall super, dass so viele gekommen sind und das pusht auf jeden Fall noch mal mehr. Das fühlt sich einfach viel besser an, wenn die Liebsten da sind und das gibt noch mal ein extra Schub.

Cheftrainer René Spies: "Ein überragendes Zwischenergebnis. Hansi mit einem überrragenden ersten Lauf, er hat sich da eine ordentliche Lücke verschafft. Im zweiten mit einigen Fehlern, dementsprechend auch nicht mehr so deutlich vorne. Franz mit seinem Team auch mit einer sehr starken Startleistung. Im Zweier konnte er den Abstand halten. Aber da sind gerade noch zu viele Fehler, um Johannes Lochner angreifen zu können. Adam Ammour mit einem nicht so guten ersten Lauf, dafür aber mit einem viel besseren zweiten mit Laufbestzeit, er hat sich da rehabilitiert. Insgesamt bleibt das aber ein spannendes Duell um den Bronzerang. Hier auf der Bahn machen viele Fehler. Aus meiner Sicht ist das einzige Bahn auf der ganzen Welt, wo Fehler so bestraft werden, dementsprechend bleibt es interessant für alle Zuschauerinnen und Zuschauer. Auch für uns Coaches ist es wahnsinnig aufregend, das mitzuerleben und ich hoffe, dass alle die Nerven behalten und dass wir morgen an den Leistungen von heute anknüpfen."