Aktuelle Clubnachrichten

Acht NWBSV- Athleten*innen im OlympiakaderPressemitteilung NWBSV vom 10.06.2021

Skeleton- und Bobsportler*innen aus NRW sehr gut vertreten


Berchtesgaden / Winterberg.  (pst)

Der olympische Winter steht für die Kufensportler*innen im Yanqing Sliding Center an mit dem Höhepunkt auf der neuen chinesischen Bahn im Februar. Wer dort die deutschen Farben vertritt, wird sich erst im Laufe des Winters zeigen. Einen Fingerzeig haben die Bundestrainer aber jetzt schon gegeben, indem sie die offiziellen Olympiakader des Bob- und Schlittenverbandes für Deutschland (BSD) in Abstimmung mit dem jeweiligen Trainerrat und dem BSD-Vorstand für den Winter 2021/2022 aufgestellt haben. Der BSD-Sportausschuss hat sodann alle Bundeskader, neben den Olympiakadern die Perspektivkader (PK), Ergänzungskader (EK) sowie die Nachwuchskader (NK 1 und NK 2) final beschlossen. Insgesamt haben es acht Athleten*innen aus dem Stützpunkt Winterberg in den begehrten Olympiakader (OK) geschafft. Auch in den weiteren Bundeskadern sind zahlreiche Kufensportler*innen aus NRW vertreten.

„Im Ergebnis können wir als Nordrhein-Westfälischer Bob- und Schlittensportverband (NWBSV) sehr zufrieden sein mit der Bundeskader-Nominierung. Wobei wir nicht übersehen wollen, dass wir im Bereich Rodel aus bekannten Gründen derzeit im Olympiakader nicht vertreten sind, wir aber fest davon ausgehen, dass das künftig wieder ‚repariert‘ wird. Ein absolutes Spitzenergebnis ist in der Disziplin Skeleton hervorzuheben. Im Skeleton-OK ist der NWBSV mit drei von acht Athleten*innen vertreten, das entspricht einem Anteil von 37,5 Prozent“, freut sich Alois Schnorbus, der den NWBSV als dessen Vizepräsident im BSD-Sportausschuss vertreten hat.

Die heimischen Skeletonsportler*innen gehen nach dem erfolgreichen letzten Winter aussichtreich in den Kampf um die Plätze für Peking. Alexander Gassner vom BSC Winterberg beendete die Saison als Gesamtweltcupzweiter. Jacqueline Lölling (RSG Hochsauerland) fand im vergangenen Winter immer besser in die Spur und gewann bei der Weltmeisterschaft in Altenberg genauso Silber wie 2018 bei Olympia in Südkorea. Auch die erst 20-jährige Hannah Neise (BSC Winterberg) hat nach ihrem ersten erfolgreichen Weltcupwinter Olympia als Ziel. Sie sagt: „Im Visier habe ich es auf jeden Fall, mich für die olympischen Spiele zu qualifizieren.“ Mit den drei NWBSV-OK-Skeletonis hat Felix Seibel (BRC Hallenberg), der in den Perspektivkader (vormals B-Kader) eingestuft wurde, seine Olympiaambitionen noch nicht aufgegeben und befindet sich in Lauerstellung.

Im Bobbereich gehört Laura Nolte (BSC Winterberg) zum deutschen Pilotinnenquartett, das um die Plätze für Yanging kämpft. „Alle vier können um Medaillen mitfahren. Es dürfen aber nur drei nach Peking. Wir werden im Sommer hart arbeiten“, sagt Laura Nolte. Aus dem Anschublager stehen Annika Drazek, Kira Lipperheide (beide TV
Gladbeck), Leonie Fiebig und Christopher Weber (beide BSC Winterberg) im Olympiakader. Im Perspektivkader Bob sind mit Cynthia Kwofie und Max Neumann weitere Anschieber des BSC Winterberg. Pilotin Anna Köhler und Anschieberin Erline Nolte, die den NWBSV noch bei Olympia 2018 in Südkorea präsentierten, haben zu diesem Winter ihre Karriere beendet. „Bob ist absolut zufriedenstellend. Wenn wir Deborah Levi, die zwar seit letztem Jahr dem SC Potsdam angehört, aber von unserem Stützpunkt mit betreut wird, hinzuzählen, liegen wir im OK-Anteil Bob bei 19,35 Prozent. Und unser Gesamtanteil von rund 25 Prozent an den Bundeskadern Bob, Rodel und Skeleton kann sich wahrlich sehen lassen“, erklärt Schnorbus.

In der Disziplin Rodeln ist der NWBSV im Olympiakader derzeit nicht vertreten. Doch die routinierten Doppelsitzer Robin Geueke/David Gamm und die junge Cheyenne Rosenthal (alle BSC Winterberg) möchten aus dem Perspektivkader heraus Richtung Spitze angreifen.

NWBSV-Chef Winfried Stork zeigte sich hocherfreut über das phantastische Kaderergebnis auf Bundesebene: „Wenn man bedenkt, dass sich Deutschland in allen drei Schlittensportarten Bob, Rodel und Skeleton in der Weltspitze bewegt und der NWBSV rund 25 Prozent am Gesamt-Bundeskader stellt, so ist das ein Beweis für unsere starke sportliche Stellung innerhalb des BSD.“


NWBSV-Athleten*innen im Olympiakader:

Bob:
Annika Drazek Anschieberin TV Gladbeck
Leonie Fiebig Anschieberin BSC Winterberg
Kira Lipperheide Anschieberin TV Gladbeck
Laura Nolte Pilotin BSC Winterberg
Christopher Weber Anschieber BSC Winterberg

Skeleton:
Alexander Gassner BSC Winterberg
Jacqueline Lölling RSG Hochsauerland
Hannah Neise BSC Winterberg


NWBSV-Athleten*innen im Perspektivkader:

Bob:
Cynthia Kwofie Anschieberin BSC Winterberg
Max Neumann Anschieber BSC Winterberg

Rennrodel:
Cheyenne Rosenthal Einsitzer BSC Winterberg
Robin Geueke Doppelsitzer BSC Winterberg
David Gamm Doppelsitzer BSC Winterberg

Skeleton:
Felix Seibel BRC Hallenberg


Weitere 20 NWBSV-Sportler/innen sind vom BSD in die Ergänzungs- und Nachwuchskader berufen worden.

Bundesstützpunkt Winterberg glänzt mit sieben Medaillen bei Bob- und Skeleton WM in AltenbergPressemitteilung NWBSV vom 16.02.2021

Erfolgreichste Athletin ist Jacqueline Lölling mit zwei Silbermedaillen  /  Alexander Gassner gewinnt Silber und Bronze  /  Laura Nolte zweimal Bronze


Altenberg/Winterberg. (pst/as)

Die zwei Weltmeisterschaftswochen von Altenberg waren für die Bob- und Skeletonathleten des Nordrhein-Westfälischen Bob- und Schlittensportverbandes (NWBSV) eine Erfolgsgeschichte. Außer im Zweierbob der Männer waren die am Bundesstützpunkt Winterberg betreuten Athleten in sechs von sieben WM-Disziplinen am Start und in allen sechs Entscheidungen gab es Medaillen für die Mannschaft aus NRW.

Erfolgreichste NWBSV-Athletin war Jacqueline Lölling mit einer Silbermedaille im Einzel- und einer Silbermedaille im Mixed Team-Wettbewerb der Skeleton-WM. Ebenso zwei Medaillen nahmen Skeletoni Alexander Gassner mit WM-Bronze im Einzel- und WM-Silber im Mixed Team sowie Laura Nolte mit jeweils WM-Bronze im Zweier- und im Monobob mit nach Hause. Eine weitere Bronzemedaille gab es am Schlusstag der WM für Anschieber Christopher Weber im Viererbob von Pilot Johannes Lochner. Eine Medaille knapp verfehlt hat Leonie Fiebig mit ihrem vierten Rang bei der Zweierbob-WM zusammen mit Pilotin Stephanie Schneider. Sehr zufrieden mit ihrem siebten Rang ist zudem Skeletonpilotin und WM-Debütantin Hannah Neise. Allein eine Goldmedaille fehlte noch zum vollkommen-en Glück, wenngleich Jacka Lölling im Einzel- und mit Team- und Trainingspartner Alexander Gassner im Mixed-Team ganz nah dran waren an einem WM-Titel.

Überhaupt war es eine überaus erfolgreiche Saison für den Stützpunkt sowohl in der Bob- als auch in der Skeletonabteilung. Laura Nolte feierte im Zweierbob drei Weltcupsiege in Sigulda, Innsbruck und Winterberg. Hinzu kam für sie der Europameistertitel in Winterberg und der Gewinn der Junioren-WM in St. Moritz. Zwei Weltcupsiege sammelte Skeletoni Alexander Gassner in St. Moritz und Königssee und einen Weltcupsieg gab es für Jacqueline Lölling in Königssee. Einen weiteren Titel bei der Skeleton-Junioren-WM in St. Moritz feierte Hannah Neise. Die 20-Jährige aus Schmallenberg erlebte eine gelungene erste Weltcupsaison und ist die Überraschungsathletin des Stützpunkts. Schließlich stehen für Bobanschieberin Leonie Fiebig zwei weitere Weltcupsiege zu Buche.

Außer Jacqueline Lölling, die für die RSG Hochsauerland startet, gehören alle anderen erfolgreichen NWBSV-Athleten dem BSC Winterberg an.

Zufrieden können nicht nur die erfolgreichen Bob- und Skeletonsportler/innen auf die Saison zurückblicken. Auch die Trainer und alle Offiziellen des Stützpunkts Winterberg freuen sich über diese außergewöhnliche Saison. In einem sehr gut funktionierenden Räderwerk gibt es viele Verantwortliche, die im Hintergrund wertvolle Arbeit leisten. Das gilt insbesondere für die Bob- und Skeletontrainer Andy Neagu, Heiner Preute, Peter Meyer und Mark Wood, aber auch für das NWBSV-Präsidium mit Winfried Stork an der Spitze und seinen Vizepräsidenten Hans-Jürgen Köhne und Alois Schnorbus, die nichts unversucht lassen, die Rahmenbedingungen am Stützpunkt ständig weiter zu professionalisieren. Schließlich ist auch die gute Zusammenarbeit des Verbandes mit den Vereinen Garant für die erzielten Erfolge. So setzt der BSC Winterberg zur Förderung seiner Athletinnen und Athleten erhebliche finanzielle Mittel ein. NWBSV-Chef Winfried Stork ist in einem ersten Statement nach der WM begeistert: „Ein überragendes WM-Ergebnis in Altenberg und eine ganz starke Saison im Bob und Skeleton für den NWBSV!“


Medaillenübersicht NWBSV bei der Bob- und Skeleton-WM 2021 in Altenberg

Skeleton:
Jacqueline Lölling     1 x Silber im Einzelwettbewerb
                                      1 x Silber im Mixed Team Wettbewerb
Alexander Gassner  1 x Bronze im Einzelwettbewerb
                                      1 x Silber im Mixed Team Wettbewerb

Bob:
Laura Nolte                1 x Bronze im Zweierbob
                                      1 x Bronze im Monobob
Christopher Weber  1 x Bronze im Viererbob

Mit Hoffnung auf Medaillen nach AltenbergPressemitteilung NWBSV vom 03.02.2021

Athleten des Stützpunkts Winterberg fahren aussichtsreich zur Bob- und Skeleton-Weltmeisterschaft


Altenberg/Winterberg. (pst)

Sehr aussichtsreich fährt das Aufgebot des Bob- und Schlittenverbandes für Deutschland (BSD) zur Bob- und Skeleton-Weltmeisterschaft nach Altenberg. Neben dem Dominator in den Männerbob-Disziplinen Francesco Friedrich, der in diesem Winter von Sieg zu Sieg und Erfolg zu Erfolg eilte, gehören auch einige Kufensportler aus NRW zu den heißen WM-Medaillenanwärtern.

Im Bob kann die junge Pilotin Laura Nolte vom BSC Winterberg ihre Medaillensammlung diesen Winter komplettieren. Im Zweierbob wurde sie in dieser Saison bereits Deutsche Meisterin, Europameisterin und jüngst Junioren-Weltmeisterin. „Ich erwarte von Laura, dass sie eine Entwicklung zeigt und um die Medaillen fährt“, sagt Bundestrainer René Spies. Der aus Winterberg stammende Bundestrainer erhofft sich von den Frauen, die in diesem Winter im Weltcup von acht Rennen sieben gewannen, Topplatzierungen. Bei der letzten WM Im Vorjahr, ebenfalls in Altenberg, gewann die Amerikanerin Kaillie Humphries, die zuletzt mit dem Weltcupsieg in Innsbruck aufsteigende Form zeigte. Mit Pilotin Stephanie Schneider gehört auch Anschieberin Leonie Fiebig zu den heißen Medaillenanwärterinnen. „Sie ist athletisch und technisch sehr gut geworden. Leonie ist von der Einstellung ein absoluter Profi. Mit ihr macht es Spaß zu arbeiten“, lobt Spies die Sportlerin des BSC Winterberg. Die Rennen der Frauen starten mit den ersten beiden Durchgängen am Freitag, 5. Februar.

Im Viererbob der Männer ist mit Christopher Weber ein weiterer Athlet des BSC Winterberg als Anschieber von Johannes Lochner in Altenberg dabei. „Bei allen drei Anschiebern von Johannes Lochner lief die Vorbereitung nicht optimal. Es fehlte dann im Weltcup ein bisschen die Spritzigkeit. Es werden knallharte Rennen. Francesco Friedrich ist eigentlich nicht zu schlagen. Für das Team Lochner muss in der Bahn alles passen, wenn es eine Medaille werden soll“, sagt Bundestrainer Spies mit Blick auf die starke internationale Konkurrenz. Lochner wurde im Vorjahr sowohl im kleinen als auch im großen Schlitten, jeweils mit Weber, Vize-Weltmeister. Dieses Mal wird Weber wohl nur im Vierer zum Einsatz kommen.

Im Skeleton kommen mit Jacqueline Lölling (RSG Hochsauerland), Hannah Neise und Alexander Gassner (beide BSC Winterberg) drei von sieben deutschen WM-Startern aus dem Bereich des NWBSV. Lölling und Gassner überzeugten zuletzt in Königssee mit Weltcupsiegen, Neise mit dem Gewinn der Junioren-Weltmeisterschaft in St. Moritz. Lölling und Gassner sind in Altenberg Titelverteidiger des im letzten Jahr erstmals ausgetragenen Mixed Team Wettbewerbs. Gassner krönte seinen WM-Auftritt 2020 im Einzelwettbewerb zudem mit der Bronzemedaille. Die Skeletonrennen in Altenberg starten am Donnerstag, 11. Februar.

„Wir haben bis jetzt sowohl im Bob als auch im Skeleton eine exzellente Saison hinter uns, deshalb dürfen wir uns große Hoffnungen machen, dass unsere Sportler Medaillen aus Altenberg mitbringen“, sagt NWBSV-Präsident Winfried Stork in der Hoffnung auf Podiumsplätze.


Der WM-Zeitplan und TV-Zeiten für das kommende Wochenende im Überblick:

Freitag, 05.02.2020
10:30 Uhr Zweierbob Frauen, 1. Lauf
12:00 Uhr Zweierbob Frauen, 2. Lauf
ZDF: ca. 12:35 Uhr Zweierbob Frauen 2. Lauf

Samstag, 06.02.2020
10:00 Uhr Zweierbob Männer, 1. Lauf
11:30 Uhr Zweierbob Männer, 2. Lauf
14:30 Uhr Zweierbob Frauen, 3. Lauf
16:00 Uhr Zweierbob Frauen, 4. Lauf
ZDF: ca. 12:35 Uhr Zusammenfassung Zweierbob Männer, 1. & 2. Lauf; ca. 16:20 Uhr LIVE Zweierbob Frauen, 4. Lauf

Sonntag, 07.02.2020
14:30 Uhr Zweierbob Männer, 3. Lauf
16:00 Uhr Zweierbob Männer, 4. Lauf
ZDF: 15:30 Uhr Zweierbob Männer, 3. Lauf; ca. 16:20 Uhr LIVE Zweierbob Männer, 4. Lauf

Die Zeittafel ist eine Zusammenstellung des BSD-Pressedienstes. Diese Angaben sind ohne Gewähr. Alle Entscheidungen und Highlights sind auch über IBSF TV live im Livestreaming zu sehen (in Deutschland z. T. geogeblockt):  www.ibsf.org/de/ibsf-tv

Neise und Nolte starten mit Spezialauftrag bei der Junioren-WMPressemitteilung NWBSV vom 30.12.2020

Bundestrainer hoffen auf Edelmetall und WM-Wildcard für die jungen NWBSV-Athletinnen / Doppelsitzer Geueke/Gamm steigen in Weltcup ein


Winterberg. (pst)

Nach der kurzen Weihnachtspause stehen für die heimischen Weltcupstarter bereits kurz nach dem Jahreswechsel die ersten Rennen an. Den Auftakt machen die Rennrodler in der LOTTO Bayern Eisarena Königssee. Hier steigen, wie Bundestrainer Norbert Loch bereits in Winterberg ankündigte, die Doppelsitzer Robin Geueke und David Gamm erstmals in dieser Saison in den Weltcup ein (2. Januar, ab 10.30 Uhr).

In den kommenden Wochen haben die beiden Rodler vom BSC Winterberg dann die Chance, sich für die Weltmeisterschaft Ende des Monats, ebenfalls am Königssee, zu qualifizieren. “Drei Herren, drei Damen und zwei Doppel scheinen ziemlich sicher zu sein. Der jeweils letzte WM-Platz ist noch völlig offen und wird erst kurzfristig nominiert werden”, erklärte Loch im Vorfeld des kommenden Weltcups. Somit hat auch Cheyenne Rosenthal (BSC Winterberg) noch Hoffnung auf eine WM-Nominierung. Die junge Silbacherin fuhr die ersten Weltcups und tauschte dann mit Anna Berreiter.

Mit der Skeletonfahrerin Hannah Neise und Bobpilotin Laura Nolte (beide BSC Winterberg) werden nach den beiden kommenden Weltcups in Winterberg (8.-10. Januar) und St. Moritz (15.-17. Januar) ebenfalls zwei heimische Sportlerinnen aus dem Weltcupzirkus genommen. Ihre Mission lautet jeweils Edelmetall bei der U23-WM. “Laura fährt zur Junioren-Weltmeisterschaft, um dort die Wildcard für den vierten WM-Startplatz zu holen. Falls das nicht klappt, fahren wir noch eine Selektion vor der Weltmeisterschaft in Altenberg”, sagt Bob-Bundestrainer René Spies.

“Hannah Neise soll bei der Junioren-WM in St. Moritz ebenfalls versuchen, mit einem Titelgewinn den vierten Startplatz für Altenberg zu holen”, hat auch Skeleton-Bundestrainer Jens Baude einen Spezialauftrag für die Winterbergerin. Jaqueline Lölling (RSG Hochsauerland) bleibt im Weltcupteam. Baude erklärt die Lage der Olympiazweiten von 2018 wie folgt: “Jacka hatte einen schwierigen Herbst. Sigulda ist nicht ihre Bahn. Seit Innsbruck ist sie auf einem guten Weg. Mit Winterberg und St. Moritz kommen jetzt Bahnen, die ihr mehr liegen und die sie geschmeidig fahren kann.” Der Skeleton-Bundestrainer legt noch keine WM-Fahrer fest. Er erklärt: “Wenn ich jetzt nominiere und dann zurückziehe, wird es schwierig das zu erklären.” Auch Alexander Gassner (BSC Winterberg) hat als Zweiter der Weltcupwertung somit keinen Freifahrtschein. Bundestrainer Baude ist allerdings optimistisch: “Alex ist fahrerisch gut in Form und er steigert sich. Bestenfalls fahren alle vier Deutschen zur WM.”

Lob für Leonie Fiebig
Unterschiedlich ist die Situation im Bereich der Bobanschieber aus dem NWBSV. Der Dortmunder Christopher Weber (BSC Winterberg) wird in der zweiten Winterhälfte wieder aktiv. “Er hatte muskuläre Probleme und wird nun bei Johannes Lochner sowohl im Zweier- als auch im Viererbob starten", sagt Spies. Nach Einsätzen in der Selektion musste auch Annika Drazek (TV Gladbeck) bislang passen. Spies erklärt: “Sie hat gesundheitliche Probleme und ist erstmal nicht am Start.” Während für Drazek noch Hoffnung auf Einsätze in diesem Winter bestehen, sieht Spies für Kira Lipperheide (ebenfalls TV Gladbeck) nach ihrem Ermüdungsbruch im Sommer die Chance für ein Comeback erst im Olympiawinter 2021/2022. Sehr zufrieden ist der Bundestrainer mit den bisherigen Auftritten von Anschieberin Leonie Fiebig (BSC Winterberg), die mit drei unterschiedlichen Pilotinnen jeweils Topplätze erzielte. Spies lobt: “Leonie hat athletisch einen Sprung gemacht und jeweils Topstartzeiten erzielt. Die Pilotinnen sind alle auf Augenhöhe.” Daher hofft Spies umso mehr, dass Laura Nolte bei der Junioren-WM den vierten Startplatz ergattert. Dann hätte Leonie Fiebig gute Chancen, mit ihrer gewohnten Pilotin Stephanie Schneider zu starten.

Optimistischer Blick in die ZukunftPressemitteilung NWBSV vom 29.12.2020

NWBSV-Präsident Winfried Stork zieht positive Zwischenbilanz nach erster Winterhälfte


Winterberg. (pst)

Mit dem Jahreswechsel und den Weihnachtstagen ruht auch im Bob-, Schlitten- und Skeletonbetrieb das sportliche Geschehen, bevor es mit den Weltcups am Königssee im Rennrodeln (2./3. Januar) und in Winterberg im Bob/Skeleton (8.-10. Januar 2020) weitergeht. Während Trainer und Athleten sich nach Weihnachten umgehend wieder im Training befinden, ist von Funktionärsseite Zeit für ein Zwischenfazit nach der ersten Winterhälfte. Jeweils vier Weltcups sind in den verschiedenen Disziplinen trotz Corona über die Bühne gebracht worden.

Der Präsident des Nordrhein-Westfälischen Bob- und Schlittensportverbandes (NWBSV) Winfried Stork sagt: „Im Spitzenbereich sind wir froh, dass wir in Winterberg den Rennrodel-Weltcup und die Europacups durchführen konnten. Hier muss ich ein großes Lob an die beiden Vereine BSC Winterberg und BRC Hallenberg mit ihren Ehrenamtlichen und die Veltins-EisArena mit ihren Mitarbeitern aussprechen.“ Der Präsident sieht es als Privileg an, dass in Zeiten von Corona überhaupt gestartet wird: „Das ist nicht selbstverständlich.“ Stork hat auch den Nachwuchs im Blick, der momentan nicht auf Eis trainieren kann. Er sagt: „Es ist ja sowieso schon härteste Arbeit, bevor es auf die Bahn geht. Runter geht es schnell. Die Trainer haben sich viel einfallen lassen, um die Kinder weiter dabei zu behalten.“ Beispielsweise wird virtuelles Training durchgeführt. Stork hofft, dass die Nachwuchslandeskader am Ende des Winters nochmal auf die Bahn dürfen.

Sehr zufrieden ist der NWBSV-Präsident mit dem Abschneiden der Spitzensportler, allen voran mit Bobpilotin Laura Nolte vom BSC Winterberg. „Ihre Leistung ist phänomenal“, meint Stork über die in Unna geborene Athletin, die in diesem Winter schon zwei Weltcupsiege einfuhr. Ebenfalls sehr erbaut ist Stork über die Leistungen im Skeleton, wo mit Jacqueline Lölling (RSG Hochsauerland), Hannah Neise und Alexander Gassner (beide BSC Winterberg) gleich drei heimische Athleten im Weltcup am Start sind: „Jacka und Alex waren bereits auf dem Podium. Hier haben unsere Stützpunkttrainer um Peter Meyer, Heiner Preute und Mark Wood sehr gute Arbeit geleistet.“

Für ganz vorne hat es bei den NWBSV-Rodlern im Weltcup noch nicht gereicht, auch wenn Cheyenne Rosenthal (BSC Winterberg) als Vierte nach dem ersten Durchgang in Oberhof in Tuchfühlung mit dem Podium war. Am 2. Januar sind mit Robin Geueke und David Gamm (BSC Winterberg) auch wieder heimische Doppelsitzer im Weltcup unterwegs, während Rosenthal pausiert. „Geueke/Gamm hatten am Anfang der Saison Probleme mit dem neuen Schlitten. Das ist jetzt abgestellt. Ich bin guter Dinge, dass sie jetzt im Weltcup gute Plätze erzielen“, sagt Stork, der auch zufrieden war mit dem Abschneiden der jungen Rodlerin Cheyenne Rosenthal.

Die gezeigten Leistungen und Ergebnisse lassen den NWBSV-Präsidenten für die zweite Saisonhälfte auf ähnliche Resultate hoffen. Er erklärt: „Ich blicke optimistisch in die Zukunft.“

KNOWHOW trifft ENGAGEMENTNews vom 22.09.2020

Wir freuen uns, dass wir die erfahrene Corinna und den engagierten Michael für die Sportwartposten auf Landesverbandsebene begeistern konnten und die Mitgliederversammlung des Nordrhein-Westfälischer Bob- und Schlittensportverband e.V. die beiden gewählt hat.

Durch ihre langjährige und erfolgreiche Karriere im internationalen Rennrodelzirkus weiß Corinna wo der Rodel lang fährt und wird sich somit um die sportlichen Belange der Rennrodler bestens einsetzen können.

Durch seine Geschäftsführertätigkeit in der BSCW Marketing GmbH und Orgaleiter bei unseren internationalen Rennen im Bob und Skeleton ist Michael immer Up to Date im Bobsport und hat die kurzen Wege zu den Sportlern.

Danke für euren Einsatz und viel Erfolg!

Ebenso gilt unser Dank den beiden scheidenden Sportwarten Christoph Brieden und Christian Friedrich, die aber nicht arbeitslos werden, sondern weiterhin als 2. Vorsitzender und Sportwart Bob im BSC Winterberg im Ehrenamt unterwegs sind.

Informationen des Vorstands zur aktuellen Situation07.09.2020

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