Bob-News

Deutscher Doppelsieg beim olympischen Viererbob-RennenPressemitteilung NWBSV vom 20.02.2022

Francesco Friedrich krönt sich mit Gold im olympischen Viererbob  -
Silber für Anschieber Christopher Weber vom BSC Winterberg im Bob von Johannes Lochner


Yanqing. (pst)

An Francesco Friedrich (BSC Sachsen Oberbärenburg) gab es auch im Viererbob kein Vorbeikommen. Der dominierende Pilot der letzten Jahre sicherte sich nach Olympiagold im Zweierbob sein zweites Gold im Eiskanal von Yanqing. Zusammen mit den Anschiebern Thorsten Margis (SV Halle), Candy Bauer (Oberbärenburg) und Alexander Schüller (SV Halle) war Friedrich nach vier Läufen 37 hundertstel Sekunden vor dem Bob von Johannes Lochner (BC Stuttgart Solitude). In Lochners Bob durfte sich der Dortmunder Anschieber Christopher Weber vom BSC Winterberg mit Silber über seine erste Olympiamedaille freuen. Zur Mannschaft gehörten außerdem Florian Bauer (BRC Ohlstadt) und Christian Rasp (WSV Königssee). Lochner nach dem Rennen: „Ich bin froh, dass wir nochmal Silber geholt haben. Vor allem für Christopher und Christian freut es mich, die im Zweier nicht dabei waren“, sagte der Pilot nach seiner zweiten Silbermedaille bei den Spielen in China.

Dritter wurde der Kanadier Justin Kripps mit 79 Hundertstel Rückstand auf Friedrich, aber nur hauchdünnen sechs Hundertstel Vorsprung auf den dritten deutschen Bob von Christoph Hafer (BC Bad Feilnbach), der damit den zweiten deutschen Dreifachtriumph im Männerbob knapp verpasste. Für Matthias Sommer vom BSC Winterberg gab es somit auch kein zweites Edelmetall. Im Zweierbob hatte Sommer mit Pilot Hafer Bronze geholt.

Friedrich schaffte das Golddouble in China zum zweiten Mal nach dem Coup von Südkorea und ist damit der erfolgreichste Bobpilot aller Zeiten. „Das ist schon Wahnsinn, was die geleistet haben“, lobte Chef-Bundestrainer René Spies. Der in Winterberg wohnende Coach erklärte, warum Friedrich so stark ist: „Er ist so professionell in allen Bereichen, nicht nur im Bob, sondern auch, was zum Beispiel Ernährung und Regeneration ausmacht. Er will immer weiter, immer weiter. Es sind ganz viele Punkte, die das ausmachen.“ Friedrichs Anschieber Thorsten Margis wurde als Fahnenträger von Team Deutschland bei der Schlussfeier ernannt.

Viel umjubeltes Olympia-Gold für Laura NoltePressemitteilung NWBSV vom 19.02.2022

Die Bobpilotin des BSC Winterberg siegt zusammen mit Deborah Levi im Zweierbob der Frauen  -  Mariama Jamanka und Alexandra Burghardt holen Silber


Yanqing. (pst)

Nach der Zieleinfahrt des vierten Laufs brachen alle Dämme. Laura Nolte und Deborah Levi jubelten ausgelassen über Olympiagold. Die 23-jährige Bobpilotin des BSC Winterberg und ihre Anschieberin vom SC Potsdam lagen sich in den Armen, hüpften auf und ab und manche Freudenträne floss bei den jungen Frauen. Mit dreimal Laufbestzeit und am Ende einem Vorsprung von 77 hundertstel Sekunden auf die Olympiasiegerin von 2018 Mariama Jamanka (BRC Thüringen) mit Alexandra Burghardt (SV Wacker Burghausen) auf Platz zwei und 1.52 Sekunden auf die Dritte Elana Meyers Taylor aus den USA haben Nolte / Levi dieses Olympiarennen souverän gewonnen und der Konkurrenz keine Chance gelassen. Die dritte deutsche Teilnehmerin Kim Kalicki (Eintracht Wiesbaden) mit Anschieberin Lisa Buckwitz (SC Potsdam) wurden Vierte.

Noch kurz nach der Siegerehrung war Nolte sichtlich gerührt und sagte: „Ich kann es nicht fassen, immer noch nicht.“ Levi, die auch im BSC Winterberg Mitglied ist, erklärte den Jubel nach der Zieleinfahrt: „Da musste ganz viel raus. Anspannung, Vorfreude und Nervosität: es waren ganz viele Emotionen auf einmal. Es ist einfach unbeschreiblich.“

Die in Unna geborene und nun in Dortmund lebende Nolte hatte in allen Läufen vom Start weg gezeigt, dass sie den Olympiatitel im Visier hat. Im dritten Durchgang ließ sie mit Bahnrekord von 1:00.70 Minute keine Zweifel aufkommen, auch wenn Jamanka im letzten Lauf die Kleinigkeit von 0,01 Sekunden schneller als Nolte war. Die Konzentration galt im ganzen Winter der Vorbereitung für Olympia. „Wir haben keine Minute weitergedacht als jetzt und jetzt ist es so weit. Keine Ahnung wie wir feiern“, meinte Nolte zu den anstehenden Feierlichkeiten.

Für den NWBSV und den Stützpunkt Winterberg ist es nach dem Gold von Hannah Neise im Skeleton genau vor einer Woche die zweite Goldmedaille der Spiele in China und die zweite Goldmedaille im Zweierbob der Frauen nach dem Olympiasieg von Sandra Kiriasis und Anja Schneiderheinze 2006 in Turin. Glückwunsche kommen von allen Seiten. So schrieb die ZDF-Reporterlegende Klaus Angermann: „Was für ein Goldener Triumph! Glückwunsch nach Winterberg, an seine Bob-Asse und all die Helfer, die dahinterstehen. Die Kufen-Hochburg im Sauerland hat neuen Glanz bekommen!“

Friedrich knapp vor Lochner nach erstem Viererbob-Tag der WinterspielePressemitteilung NWBSV vom 19.02.2022

Der dritte deutsche Bob von Christoph Hafer ist zur Halbzeit Vierter


Yanqing. (pst)

Nach dem Dreifachtriumph im Zweierbob der Männer führt auch im Viererbob im Kampf um die olympischen Medaillen kein Weg an den deutschen Teams vorbei. Der Olympiasieger im Zweierbob, Francesco Friedrich (BSC Oberbärenburg), liegt nach dem ersten Tag in der Formel 1 des Wintersports an der Spitze des Feldes vor seinem teaminternen Konkurrenten Johannes Lochner (BC Stuttgart Solitude).

Das Viererbobteam von Lochner mit Anschieber Christopher Weber vom BSC Winterberg hat nach zwei Läufen im Eiskanal von Yanqing knappe drei hundertstel Sekunden Rückstand auf den Führenden. Nach dem ersten Durchgang lag Lochner dank des Bahnrekords von 58.13 Sekunden sogar an der Spitze. Ein spannender Zweikampf steht also bevor. Lochner sagte nach dem zweiten Lauf: „Wir müssen morgen nochmal sehr sauber fahren. Wir müssen vor allem da sein, wenn es schon mal vorkommt, dass Franz Fehler macht. Im ersten Lauf hat das gut geklappt, im zweiten hat er den Spieß wieder umgedreht. Natürlich wollen wir die Lücke schließen, zweimal perfekt fahren.“

Der Kanadier Justin Kripps hat mit seinem Team als Dritter 38 Hundertstel Rückstand und spürt hinter sich das Team von Christoph Hafer (BC Bad Feilnbach). Der dritte deutsche Bob, unter anderem mit Anschieber Matthias Sommer vom BSC Winterberg, hat 17 Hundertstel Rückstand auf Kripps und kann morgen seine Bronzemedaille aus dem Zweierbob wiederholen. Dicht hinter Hafer folgen der Lette Oskars Kibermanis und der Brite Brad Hall. Hafer ist nach der Steigerung im zweiten Lauf optimistisch und erklärte: „Bei dieser Bahn ist noch alles offen. Wir werden morgen alles reinhauen, vielleicht am Start, obwohl wir da schon sehr zufrieden sind. Den einen Platz wollen wir natürlich schon noch nach vorne fahren.“

Die Zeiten am Sonntag, 20. Februar:
2.30 Uhr: Viererbob 3. Lauf
4.20 Uhr: Viererbob 4. Lauf

Laura Nolte auf Goldkurs nach dem ersten Tag im ZweierbobPressemitteilung NWBSV vom 18.02.2022

Die junge Bobpilotin des BSC Winterberg führt nach den ersten beiden Läufen im olympischen Eiskanal mit einer halben Sekunde Vorsprung


Yanqing. (pst)

Laura Nolte liegt nach dem ersten Tag im Zweierbob der Frauen auf Goldkurs. Nach den ersten beiden Läufen im olympischen Wettkampf führt Nolte mit ihrer Anschieberin Deborah Levi (SC Potsdam) mit einer halben Sekunde Vorsprung vor Mariama Jamanka / Alexandra Burghardt (BRC Thüringen / SV Wacker Burghausen). Nach dem erfreulichen Halbzeitergebnis sind morgen zwei Medaillenplätze für das deutsche Frauenbobteam um Cheftrainer René Spies möglich.

Das dritte deutsche Duo Kim Kalicki / Lisa Buckwitz (Eintracht Wiesbaden / SC Potsdam) befindet sich auf Rang sechs mit einem Rückstand von 1.34 Sekunde auf Nolte. Zum Bronzerang, den die Amerikanerin Elana Meyers Taylor mit 74 Hundertstel hinter Nolte belegt, sind es sechs Zehntel Rückstand, eine erfolgreiche Aufholjagd ist auf der selektiven Bahn von Yanqing schwierig, aber nicht unmöglich. Die Plätze vier und fünf belegen zur Halbzeit Christine de Bruin (Kanada) und Kaillie Humphries (USA).

Die 23-jährige Nolte lieferte in beiden Durchgängen Laufbestzeit ab. Besonders der zweite Lauf, in dem sie sich als Einzige der Top acht gegenüber dem ersten Lauf steigern konnte, war stark und bedeutete nebenbei einen neuen Bahnrekord. Von einem knappen Vorsprung von vier Hundertstel nach dem ersten Lauf baute sie damit den Abstand auf Rang zwei auf genau eine halbe Sekunde aus. Nolte sagte: „Ich wusste, dass es drin ist. Wir haben die ganze Saison schon gezeigt, dass wir vorne mit dazugehören. Ich kam auf dieser Bahn schon immer gut zurecht.“ Nun heißt es auch, die Nacht vor dem dritten und vierten Lauf gut zu überstehen. Anders als im Weltcup geht es bei Olympia schließlich über zwei Tage. „Wir müssen jetzt noch an den Kufen arbeiten, danach wird geschlafen. Die Nacht an sich ist gar nicht das Problem, der Tag zieht sich eher, bis man abends den Wettkampf hat“, meinte Nolte.

Im Sauerland hoffen alle auf eine zweite (Gold-) Medaille am zweiten Wettkampftag im Zweierbob der Frauen.

Die Zeiten (MEZ) am Samstag, 19. Februar:
13.00 Uhr: Frauenbob 3. Lauf
14.30 Uhr: Frauenbob 4. Lauf

Historischer deutscher Dreifacherfolg im olympischen Zweierbob der Männer!Pressemitteilung NWBSV vom 15.02.2022

Zweite Medaille für den NWBSV-Stützpunkt Winterberg


Yanqing. (pst)

Historischer Erfolg: Das National Sliding Center erwies sich erneut als Goldgrube für den Bob- und Schlittenverband für Deutschland. Im Zweierbob der Männer feierte das BSD-Trio einen Dreifachtriumph. Noch nie in der Olympiageschichte hat eine Nation alle drei Medaillen in einer Bobsportdisziplin gewonnen. Seriensieger Francesco Friedrich (BSC Sachsen Oberbärenburg) und sein Anschieber Thorsten Margis (SV Halle) sicherten sich vor Johannes Lochner (BC Stuttgart Solitude) / Florian Bauer (BRC Ohlstadt) und Christoph Hafer (BC Bad Feilnbach) mit Anschieber Matthias Sommer vom BSC Winterberg die olympische Goldmedaille.

Hafer und Sommer hatten sich im dritten Lauf auf Platz drei hinter Friedrich und Lochner vorgefahren, gefolgt von Michael Vogt (Schweiz) und Benjamin Maier (Österreich). Somit gingen sie als erster der drei deutschen Bobs in den Abschlussdurchgang. Mit der drittbesten Laufzeit konnten sie die beiden Teams aus der Schweiz und Österreich abwehren und hatten damit die Bronzemedaille sicher. Vom Start weg hat Hafer eine gute Linie ohne nachhaltige Fehler gefunden. Matthias Sommer erleichtert im Ziel: „Das ist ein gutes Zeichen, wenn man unten ankommst und eine Leere fühlt und man nicht mehr genau weiß, was oben passiert ist. Das gefühlt hatte ich heute und wusste, es hat gepasst.“ Hafer meinte: „Die vierte Fahrt ist uns dann auch sehr gut gelungen, und dann waren wir unten einfach nur mega-glücklich.“

Die beiden anderen deutschen Bobs dominierten auch den zweiten Renntag. Mit Startrekord (4.93 Sekunden) und Bahnrekord (58.99 Sekunden) im dritten Lauf und nochmal Laufbestzeit im Finallauf lag der sächsische Seriensieger mit dem ehemaligen Winterberger Anschieber Margis am Ende 49 Hundertstel Sekunden vor Lochner. Hafer und Sommer folgten mit einem Rückstand von 1.20 Sekunden auf den Silberrang.

Der in Winterberg wohnende Chef-Bundestrainer René Spies war nach dem Dreifachsieg begeistert und sagte: „Einfach nur unglaublich, was alle drei hier geleistet haben. Wir haben es im Monobob gesehen, wie selektiv die Bahn ist. Dass vor allem Christoph noch aufs Podest fährt, das war super. Sie waren alle fahrerisch auf einem super Niveau - einfach nur toll."

Die Bronzemedaille für Sommer ist das zweite Edelmetall für den NWBSV-Stützpunkt Winterberg bei Olympia in Peking nach der Goldmedaille von Hannah Neise im Skeleton. Dementsprechend zufrieden äußerten sich in der Heimat die Verantwortlichen von Landesverband und Verein. NWBSV-Präsident Winfried Stork sagte: „Diese Zweierbobmedaille war nicht unbedingt zu erwarten. Das war eine ganz starke Leistung von Christoph Hafer und Matthias Sommer.“ Ähnlich sah es Interimsvorsitzender Werner Adam: „Wir sind als BSC Winterberg stolz auf unseren Matthias. Und er hat ja noch eine zweite Medaillenchance im Viererbob.“

Deutsche Doppelführung nach dem ersten Tag im olympischen Zweierbob der MännerPressemitteilung NWBSV vom 14.02.2022

Christoph Hafer mit Anschieber Matthias Sommer vom BSC Winterberg als Vierte mit nur fünf Hundertstel Rückstand auf das Podium


Yanqing. (pst)

Die deutschen Männer im Zweierbob sind zur Halbzeit bei Olympia auf Medaillenkurs. Francesco Friedrich (BSC Sachsen Oberbärenburg) und sein Anschieber Thorsten Margis (SV Halle) führen vor dem Duo Johannes Lochner (BC Stuttgart Solitude) und Florian Bauer (BRC Ohlstadt). Dritter ist der Russe Rostislav Gaitiukevich. Der dritte deutsche Bob von Pilot Christoph Hafer (BC Bad Feilnbach) mit Anschieber Matthias Sommer vom BSC Winterberg befindet sich mit nur fünf hundertstel Sekunden Rückstand auf den russischen Bob in Lauerstellung auf Platz vier.

„"Wir haben eine sehr gute Ausgangsposition. Gaitiukevich hatte im zweiten Lauf einen größeren Fehler, wir sind näher dran. Das wird sehr spannend, die Bahn ist einfach sehr selektiv. Wir versuchen, morgen am Start noch schneller zu sein, vielleicht haben wir auch eine andere Kufe noch in petto. Es bleibt spannend", sagte Pilot Hafer im Anschluss des zweiten Durchgangs.

Allerdings sind ihm mit nur einer Zehntel Rückstand die beiden Alpenbobs mit Benjamin Maier (Österreich) und Michael Vogt (Schweiz), zeitgleich auf Platz fünf, dicht auf den Fersen.

Laura Nolte verpasst als Vierte knapp eine Medaille im ersten olympischen Monobob-RennenPressemitteilung NWBSV vom 14.02.2022

Pilotin des BSC Winterberg muss sich den erfahrenen Nordamerikanerinnen Kaillie Humphries, Elana Meyers Taylor und Christine De Bruin geschlagen geben


Yanqing. (pst)

Laura Nolte verpasste im ersten olympischen Monobobrennen der Geschichte und ihrem ersten Auftritt bei den Spielen knapp eine Medaille. Hinter dem nordamerikanischen Trio Kaillie Humphries, Elana Meyers Taylor (beide USA) und Christine de Bruin (Kanada) wurde die Pilotin des BSC Winterberg Vierte im Eiskanal von Yanqing.

Nach dem ersten Tag im Monobob lag Nolte noch auf Rang drei. Am Ende fehlten drei zehntel Sekunden auf de Bruin. Meyers Taylor fuhr mit Bestzeit im vierten Lauf noch auf Silber. An Humphries gab es aber kein Vorbeikommen. Sie gewann mit über anderthalb Sekunden Vorsprung mit dreimal Bestzeit in den Läufen eins bis drei und der drittbesten Zeit im Finallauf.

Nicht mit all ihren Läufen war Nolte zufrieden. „Wäre ich Vierte mit dem Gefühl, dass ich das Beste gezeigt habe, wäre es nicht so schlimm. Aber ich konnte einfach nicht das zeigen, was ich kann. Zwei gute Läufe reichen halt bei Olympia einfach nicht“, ärgerte sich die deutsche Bobpilotin. Ihre Teamkollegin Mariama Jamanka vom BRC Thüringen zeigte sich am zweiten Wettkampftag verbessert, doch nach dem schlechten ersten Tag reichte es nur für Platz 13. Für die Frauen geht es am 18. Februar weiter im Zweierbob.

Bob-Cheftrainer René Spies bilanzierte den ersten olympischen Wettbewerb wie folgt: „Ein sehr schlechter erster Tag mit vielen, nicht erklärbaren Fahrfehlern, obwohl das Training sehr gut war und wir dabei vier von sechs Läufen gewannen. Deshalb war die Hoffnung schon groß, dass wir hier mit Beiden um die Medaille kämpfen können. Der zweite Tag war viel stabiler, vor allem bei Mariama. Das macht Mut für den Zweier. Am Ende sind genau die drei vorn, die die größte Erfahrung besitzen.“

Laura Nolte zur Halbzeit bei der olympischen Monobobpremiere auf dem BronzerangPressemitteilung NWBSV vom 13.02.2022

Pilotin des BSC Winterberg liegt nach dem ersten Tag hinter den Nordamerikanerinnen Kaillie Humphries und Christine De Bruin


Yanqing. (pst)

Laura Nolte hat nach dem ersten Tag im Monobob eine Olympia-Medaille im Visier. Die Pilotin des BSC Winterberg und Jugend-Olympiasiegerin von 2016 auf diesem Gerät befindet sich nach zwei von vier Läufen beim ersten olympischen Wettbewerb in dieser Disziplin auf dem Bronzerang hinter der US-Amerikanerin Kaillie Humphries und der Kanadierin Christine de Bruin. Die zweite Deutsche im Feld Mariama Jamanka (BRC Thüringen) liegt zur Halbzeit abgeschlagen auf Rang 17.

Im Schneetreiben von Yanqing zeigte Humphries in beiden Läufen die stärkste Leistung und geht in die beiden Abschlussläufe mit einem ordentlichen Vorsprung von 1.04 Sekunde vor de Bruin und 1.22 Sekunde vor Laura Nolte. Die in Unna geborene Pilotin war als Zweite des Startdurchgangs, der im oberen Bahnteil nicht optimal für sie war, noch wesentlich näher dran mit knappen drei Zehntel Rückstand. Doch einige „Drifts“ mit Bandenberührungen im zweiten Lauf kosteten an Zeit. Laura Nolte sagte zu ihren beiden Fahrten: „Mit der Platzierung bin ich erstmal zufrieden, mit den Läufen nicht. Der erste ging, da waren ein paar kleine Fehler drin. Aber ich wusste, die wird sich jeder erlauben. Ich wollte im zweiten Durchgang richtig angreifen, das ist mir leider nicht so gelungen. Wenn der Winkel in den Kurven nur um ein paar Millimeter nicht stimmt, ist es mit dem Monobob schwierig und er bricht extrem schnell aus.“ Nun ist es noch eine Zehntel Vorsprung auf Elana Meyers Taylor aus den USA, die auf Rang vier liegt.

Überhaupt nicht ins Rennen kam die Olympiasiegerin im Zweierbob von vor vier Jahren, Mariama Jamanka, die auf Platz 17 bei 3.69 Sekunden keine Chance mehr auf vordere Plätze hat. Der aus Winterberg stammende Bundestrainer René Spies sagte über die Leistung von Nolte: „Laura hat es sehr gut gemacht, sie ging mit dem Druck hier bei Olympia gut um. Der Mono bleibt einfach eine Herausforderung. Eine Medaille wäre für Laura eine absolute Super-Sache, sie wird morgen nochmal voll angreifen.“

NWBSV-Bob-Team sammelt EM-Medaillen beim Weltcupfinale in St. MoritzPressemitteilung NWBSV vom 16.01.2022

Laura Nolte mit Silber und Bronze bei der Europameisterschaft /
Silber für Anschieberin Kira Lipperheide mit Bobpilotin Mariama Jamanka


St. Moritz. (pst)

Das deutsche Bobteam mit den Aktiven des NWBSV zeigte sich in St. Moritz kurz vor Olympia in Topform. Mit überzeugenden Resultaten und Leistungen beim letzten Weltcup inklusive Europameisterschaft in der Schweiz sammelten sie zahlreiche Medaillen. Allen voran Bobpilotin Laura Nolte vom BSC Winterberg. Im Monobob fehlte hinter Mariama Jamanka vom BRC Thüringen nur eine hundertstel Sekunde zum EM-Titel. Das Rennen der Weltserie gewann die US-Amerikanerin Kaillie Humphries vor ihrer Landsfrau Elana Meyers Taylor und der Kanadierin Cynthia Appiah. Jamanka landete auf Platz vier und wurde somit Europameisterin.

Im Zweierbob bei den Frauen belegten die deutschen Damen sowohl im Weltcup und auch bei der Europameisterschaft die ersten drei Plätze. Kim Kalicki (TuS Eintracht Wiesbaden) gewann mit Anschieberin Lisa Buckwitz (SC Potsdam) mit vier Hundertstel knapp vor Mariama Jamanka, die das letzte Weltcuprennen der Saison mit Kira Lipperheide vom TV Gladbeck bestritt. Damit ging also eine EM-Silbermedaille nach Gladbeck. Nolte wurde mit Anschieberin Deborah Levi (SC Potsdam) mit sieben Hundertstel Rückstand Dritte. Neben EM-Silber und -Bronze wäre für Nolte sogar noch der Gesamtweltcupsieg im Zweierbob trotz der Wettkampfpause in Sigulda möglich gewesen. Am Ende fehlten nur 19 Punkte auf Meyers Taylor. „Der Gesamtweltcup besaß diese Saison nicht die Priorität“, meinte Nolte mit Blick auf Olympia. „Es war eine tolle Vorstellung von allen sechs Mädels: Es war wirklich grandios, zum Abschluss noch so ein Ergebnis hinzulegen. Das war natürlich genau der Abschluss, den wir uns erhofft haben. Eine gute Basis für die Olympischen Spiele.“, lobte Bundestrainer René Spies die Damen.

Bei den Herren untermauerte Francesco Friedrich mit dem Sieg im Zweierbob und dem zweiten Platz im Vierer hinter dem Letten Oskars Kibermanis seine Ausnahmestellung und räumte neben den EM-Medaillen auch alle Gesamtweltcups ab. Matthias Sommer (BSC Winterberg) wurde als Anschieber von Christoph Hafer (BC Bad Feilnbach) Achter im Zweier (Sechster EM) und im Vierer sowohl Vierter im letzten Weltcuprennen als auch in der EM-Wertung. Sommers Vereinskollege Christopher Weber wurde im Vierer im Bob von Johannes Lochner (BC Stuttgart Solitude) zeitgleich mit dem Kanadier Justin Kripps Fünfter. Den fünften Platz bei der Europameisterschaft musste sich das Team Lochner also nicht teilen.

Bobpilotin Laura Nolte verpasst erstmals Podium in diesem Winter – bleibt aber Gesamtweltcup-FührendePressemitteilung NWBSV vom 19.12.2021

Plätze vier und sechs für Laura Nolte beim Weltcup in Altenberg -
Bobpilotin des BSC Winterberg verpasst erstmals Podium in diesem Winter - bleibt aber Gesamtweltcup-Führende


Altenberg/Winterberg. (pst)

Es war nicht das wie bislang gewohnte Medaillen-Wochenende der NWBSV-Bobathleten in Altenberg. Podestplätze blieben dieses Mal aus. Der Auftakt des zweiten Weltcup-Wochenendes von Altenberg brachte für Laura Nolte (BSC Winterberg) als beste Deutsche einen vierten Platz im Monobob. Am Ende fehlten 24 hundertstel Sekunden auf die drittplatzierte US-Amerikanerin Kaillie Humphries. Einen kanadischen Doppelsieg feierten Christine de Bruin vor Cynthia Appiah. Die anderen beiden Deutschen Kim Kalicki (TUS Eintracht Wiesbaden) und Mariama Jamanka (BRC Thüringen) wurden Fünfte und Siebte. „Unten habe ich es verpennt“, beantwortete Nolte, warum sie die Chance aufs Podest nicht nutzte.

Die Pilotin des BSC Winterberg verpasste im zweiten Rennen des Weltcup-Wochenendes in Altenberg im Zweierbob als Sechste erneut einen Podiumsplatz. Es war das erste Mal in diesem Winter, dass für die Pilotin kein Platz unter den Top drei heraussprang. Dementsprechend kritisch war Nolte. Sie sagte nach dem Zweierbob: „Ich bin sehr, sehr unzufrieden mit der Zeit. Die Fahrten waren zwei Mal richtig gut. Klar waren wir am Start nicht gut, aber es waren auch andere vor uns, die am Start langsamer waren. Das können wir uns nicht erklären.“ Ganz vorn waren dieses Mal ihre Teamkolleginnen Kim Kalicki und Mariama Jamanka. Dritte auf dem Treppchen im Zweierbob war Humphries.

Als Weltcupführende im Zweierbob und Zweite in der Monobobwertung zieht Laura Nolte dennoch ein positives Fazit aus dem bisherigen Saisonverlauf: „Ich bin sehr zufrieden. Wir waren oft ganz oben auf dem Podium: Fahrerisch habe ich mich sehr weiter entwickelt.“ Anschieberinnen aus dem Bereich des NWBSV waren dieses Mal nicht dabei. Als Anschieberin bei Laura Nolte war erstmals Viktoria Dönicke (SV Halle) eingesetzt.

Im Viererbob war bei den Männern der Dortmunder Christopher Weber (BSC Winterberg) bei Pilot Johannes Lochner (Stuttgart) mit im Bob. Nach dem ersten Wertungslauf war für das Team aber bereits Schluss, weil nur der 21. Platz zu Buche stand und nur die ersten zwanzig den zweiten Lauf absolvieren dürfen. Grund für die schwache Platzierung war ein Malheur mit den seitlichen Anschubbügeln, die nach dem Start nicht einklappten und bis zum Ziel ausgestreckt blieben. Den letzten Viererbob-Weltcup des Jahres gewann einmal mehr Francesco Friedrich (Oberbärenburg)

Laura Nolte auch beim Weltcup in Altenberg zwei Mal auf dem PodiumPressemitteilung NWBSV vom 05.12.2021

Nach Platz drei im Monobob gelingt ihr Rang zwei im Zweier /
Podestplatz für Christopher Weber im Zweierbob von Johannes Lochner


Altenberg. (pst)

Nach den erfolgreichen zwei Wochen in Innsbruck bleibt Bobpilotin Laura Nolte in der Erfolgsspur. Beim Weltcup in Altenberg gelangen der Sportlerin des BSC Winterberg ein dritter Platz im Monobob am Samstag und ein zweiter Rang im Zweierbob am Sonntag.

Mit Anschieberin Deborah Levi (SC Potsdam) fehlten im Zweier nach Platz eins im ersten Lauf knappe vier hundertstel Sekunden auf die Amerikanerin Kaillie Humphries. „Wenn man so nah an Kaillie dran ist auf der Bahn, auf der sie am besten ist, möchte man sie auch schlagen. Es ist trotzdem eine Steigerung zur Vorsaison. Da sind wir Dritte geworden mit großem Abstand. Jetzt sind wir dicht dran. Es geht in die richtige Richtung“, sagte Nolte nach dem erfolgreichen Rennwochenende im Osterzgebirge. Die in Unna geborene Laura Nolte wird am kommenden Wochenende als Weltcupführende auf ihrer Heimbahn in Winterberg antreten. Kim Kalicki (TuS Eintracht Wiesbaden) verpasste mit Anschieberin Ann-Christin Strack (BC Solitude Stuttgart) als Vierte nur knapp das Podest hinter der Kanadierin Christin de Bruin. Olympiasiegerin Mariama Jamanka (BRC Thüringen) wurde mit Anschieberin Kira Lipperheide vom TV Gladbeck Zehnte.

Auch im Monobob hatte am Samstag die Amerikanerin Humphries die Nase vorn auf der Bahn, auf der sie im Vorjahr auch bei der Weltmeisterschaft beide Rennen gewann. Die Kanadierin Cynthia Appiah schob sich im Monobob noch zwischen Nolte und Humphries. Die anderen beiden deutschen Frauen Kalicki und Jamanka landeten mit fast drei Sekunden Abstand auf den Plätzen zwölf und 13.

Auch bei den Männern gab es eine Weltcup-Medaille für einen NWBSV-Athleten. Christopher Weber (BSC Winterberg) war bei Johannes Lochner (BC Solitude Stuttgart) erstmals als Anschieber im Zweierbob mit am Start. Nach Rang eins im ersten Lauf gelang der zweite Durchgang wegen eines Visierproblems beim Piloten nicht optimal, doch am Ende reichte es für Platz zwei hinter dem Bob von Dominator Francesco Friedrich (BSC Sachsen Oberbärenburg). Auch Matthias Sommer vom BSC Winterberg war bei Christoph Hafer (BC Bad Feilnbach) als Anschieber im Zweierbob in diesem Weltcup mit dabei. Das Duo erreichte mit Platz fünf das beste Ergebnis für den Piloten in diesem Winter und damit einen großen Schritt Richtung Olympia-Qualifikation. Nach dem erfolgreichen Samstag schonten die beiden Piloten ihre nordrhein-westfälischen Anschieber im Viererbob am Sonntag.

Laura Nolte dominiert im Zweierbob die Weltcup-Rennen von Innsbruck-IglsPressemitteilung NWBSV vom 28.11.2021

BSC-Pilotin gewinnt mit Anschieberin Deborah Levi den Zweierbob-Weltcup / Weiterer Podiumsplatz für Leonie Fiebig


Innsbruck-Igls/Winterberg. (pst)

Nach Platz zwei im Monobob am Samstag packte Bobpilotin Laura Nolte vom BSC Winterberg am Sonntag in Innsbruck-Igls noch einen drauf. Im Zweierbob gelang ihr der zweite Sieg im zweiten Weltcuprennen des Winters. Auch mit Anschieberin Deborah Levi (SC Potsdam) war Noltes Bob in der Addition der beiden Läufe erneut nicht zu schlagen. Anschieberin Leonie Fiebig vom BSC Winterberg, in der Vorwoche noch mit Nolte erfolgreich, war dieses Mal bei Pilotin Kim Kalicki (TuS Eintracht Wiesbaden) an Bord. Kalicki und Fiebig erzielten im zweiten Durchgang mit 53,24 Sekunden Tagesbestzeit, landeten am Ende acht hundertstel Sekunden hinter Nolte / Levi auf Rang zwei. Die Führung aus dem ersten Abschnitt reichte für Nolte bei einer Zeit von 53,26 Sekunden im zweiten Lauf. „Es fühlt sich sehr gut an. Heute war alles enger als letzte Woche. Am Ende sind wir froh, dass es gereicht hat“, sagte die strahlende Siegerin Laura Nolte. Sie reist nun von Innsbruck-Igls mit vier Podestplätzen in vier Rennen im Gepäck, davon in beiden Zweierbobrennen Rang eins, und das in Anwesenheit der kompletten Weltelite, zur nächsten Weltcupstation nach Altenberg.

Einen deutschen Dreifachtriumph in Igls verhinderte die Kanadierin Christine de Bruin, die sich vor Mariama Jamanka (BRC Thüringen) auf Platz drei schob. Als Anschieberin hatte die Olympiasiegerin von 2018 erstmals die Sprinterin Alexandra Burghardt mit dabei. Chef-Bundestrainer René Spies war sehr zufrieden und meinte: „Es war ein sehr schöner Doppelerfolg für unsere Frauen. Es ist insgesamt ein tolles Ergebnis.“

Anschieber Sommer wird im Zweierbob von Christoph Hafer Sechster

Bei den Männern feierte Matthias Sommer vom BSC Winterberg bei Pilot Christoph Hafer (BC Bad Feilnbach) seine Weltcup-Premiere im Zweierbob. Nach Platz neun im ersten Lauf arbeiteten sie sich im Schneerennen nach vorn auf einen sehr guten Rang sechs. Im Viererbob pausierte Sommer, sein Vereinskollege Christopher Weber musste sich nach dem zweiten Platz in der Vorwoche dieses Mal mit Rang sieben im Viererbob von Johannes Lochner (BC Stuttgart Solitude) zufriedengeben. Erneuter Sieger in der Königsklasse – wie in der Vorwoche – wurde souverän der Dominator Francesco Friedrich (BSC Sachsen Oberbärenburg).

Laura Nolte nach Aufholjagd Zweite beim Monobob in IglsPressemitteilung NWBSV vom 27.11.2021

Innsbruck-Igls/Winterberg. (pst)


Mit einem Traumlauf in Durchgang zwei raste Laura Nolte von Rang 6 noch vor auf die Zwei: Immer wieder durfte die 23-Jährige jubeln, als die nach ihr gestarteten Damen bei stärker werdendem Schneefall nicht mehr an ihre Zeit rankamen. Lediglich die Halbzeitführende Elena Meyers Taylor aus den USA konnte die Gesamtzeit von Nolte am Ende doch noch knacken – mit fünf Hundertstel wurde es aber auch für die große Dame des Bobsports extrem knapp. Der Vorsprung auf die drittplatzierte Australierin Breeana Walker betrug 14 Hundertstel. „Im ersten Lauf hat es am Start gefehlt: ich war total zufrieden mit beiden Fahrten“, sagte die aus Unna stammende Nolte.

Bundestrainer René Spies sagte über das Monobobrennen: „Es war ein toller zweiter Platz für Laura. Elana Meyers Taylor ist die verdiente Siegerin.“ Nicht zufrieden war Spies mit dem Abschneiden der beiden anderen deutschen Starterinnen Kim Kalicki (Eintracht Wiesbaden) und Mariama Jamanka (BRC Thüringen) als Zwölfte und 16. des Rennens: „Da sind wir einfach zu weit weg.“

Ergebnis Monobob Igls:
https://www.ibsf.org/en/component/events/event/501711

Laura Nolte gewinnt mit Anschieberin Leonie Fiebig den Weltcup-Auftakt in Innsbruck im ZweierbobPressemitteilung NWBSV vom 21.11.2021

Gute Platzierungen für Kira Lipperheide und Christopher Weber als Anschieber


Innsbruck-Igls/Winterberg. (pst)

Bobpilotin Laura Nolte vom BSC Winterberg feierte einen erfolgreichen Start in den Weltcup des Olympiawinters. Einen Tag nach Platz drei im Rennen der Monobob-Weltserie gelang ihr der oberste Podestplatz im Zweierbob des BMW IBSF Weltcup. Vom Start weg überzeugte die Pilotin des BSC Winterberg, die mit Anschieberin Leonie Fiebig ein starkes vereinsinternes Duo bildete.

5,53 Sekunden bedeuteten im ersten Lauf zwar „nur“ die drittbeste Startzeit, doch es fehlten gerade mal drei Hundertstel zur US-Amerikanerin Kaillie Humphries. Doch am Ende des Laufs lag Nolte mit 53,12 Sekunden fünf Hundertstel vor der Amerikanerin. Während Humphries und auch die Drittplatzierte Christine de Bruin aus Kanada im zweiten Durchgang nicht an ihre Zeiten aus dem ersten Lauf herankamen, verbesserte Laura Nolte ihre Zeit noch um zwei Hundertstel.
Stark zeigte sich auch Kim Kalicki (Eintracht Wiesbaden) im zweiten Abschnitt. Sie fuhr von Rang vier auf den zweiten Rang und sorgte so für einen deutschen Doppelsieg. Das gute deutsche Ergebnis komplettierte Olympiasiegerin Mariama Jamanka (BRC Thüringen) mit NWBSV-Anschieberin Kira Lipperheide vom TV Gladbeck, die mit nur einer Hundertstel Rückstand auf Christine de Bruin das Podium hauchdünn verpassten und zeitgleich mit Humphries Platz vier belegten. Von den sechs deutschen Bobathletinnen kamen drei aus dem Bereich des NWBSV.
„Prinzipiell liegt mir Innsbruck, weil hier der Start entscheidend ist und da sind wir immer gut dabei. Dieses Mal wurde es aber gar nicht nur über den Start entschieden“, sagte Nolte. Bundestrainer René Spies lobte: „Ich bin sehr zufrieden mit dem Doppelsieg. Auch Mariama Jamanka und Kira Lipperheide haben wirklich eine sehr gute Leistung gezeigt.“

Im abschließenden Viererbob-Weltcup waren mit Christopher Weber und Matthias Sommer (beide BSC Winterberg) zwei weitere Athleten aus NRW am Start. Beim Sieg des Dominators Francesco Friedrich (BSC Sachsen Oberbärenburg), der am Samstag bereits den Zweierbob-Weltcup gewann, konnte sich Christopher Weber mit seinem Piloten Johannes Lochner (BC Solitude Stuttgart) über den Silberrang freuen. Für Matthias Sommer reichte es im Schlitten von Pilot Christoph Hafer (BC Bad Feilnbach) nur zu Rang 17. Im Ergebnis konnten sich an diesem Weltcup-Wochenende in Igls zwei Athletinnen und ein Athlet aus NRW über vier Podestplätze freuen.

3. Platz für Laura Nolte im Monobob-Saisonauftakt in InnsbruckNews vom 20.11.2021

Innsbruck-Igls

 

Das erste Monobob-Rennen der diesjährigen BMW IBSF Weltcup-Serie hat die  US-Amerikanerin Elana Meyers Taylor für sich entschieden. Platz 2 gewann die für die USA startende Kaillie Humphries gute Dritte wurde die BSC-Pilotin Laura Nolte.

Laura Nolte und Meyers Taylor lagen nach dem ersten Lauf zeitgleich auf Platz eins, Noltes Monobob kam allerdings in Lauf zwei nicht an die Geschwindigkeiten vom ersten Durchgang ran. Sie wurde schließlich Dritte, mit einem Rückstand von 0,14 Sekunden.

"Ich bin sehr zufrieden, da ich nach den Trainingsergebnissen schon etwas unsicher war, wo ich stehe. Es sind einfach ein paar krasse Starterinnen hier dabei, wie Cynthia Appiah oder Elana Meyers Taylor. Die geben da richtig Gas, und in Innsbruck ist es bei dem langen Start dann schwieriger, da aufzuholen", erzählt Nolte im Zielinterview.

Die beiden weiteren deutschen Starterinnen verpassten leider die Top Ten. Mariama Jamanka wurde Elfte und Kim Kalicki belegte den zwölften Platz.

"Ich bin sehr zufrieden, da wir im letzten Jahr hier in Innsbruck nicht sehr gut aufgetreten sind. Laura war mit den Startzeiten und den beiden soliden Läufen gut dabei. Mariama und Kim müssen deutlich weiter nach vorne kommen. Morgen müssen wir im Zweier die Nordamerikanerinnen mehr ärgern. Aber man sieht, dass in der Saison die Monobob-Rennen extreme Rennen werden. Da gibt es zehn starke Frauen, die vorne mitfahren können", so das Fazit von Bundestrainer René Spies.

Laura Nolte gewinnt bei WM-Monobobpremiere BronzePressemitteilung NWBSV vom 14.02.2021

Bobpilotin des BSC Winterberg holt zweite WM-Medaille bei erneutem Humphries-Triumph  /  Anschieber Christopher Weber wird im Viererbob von Johannes Lochner ebenfalls Dritter


Altenberg/Winterberg. (pst)

Der Abschlusstag der BMW IBSF Bob- und Skeleton Weltmeisterschaft stand im SachsenEnergie-Eiskanal ganz im Zeichen der Stars des Bobsports. Wie im Zweierbob standen auch am Abschlusstag die Amerikanerin Kaillie Humphries und der Sachse Francesco Friedrich ganz oben auf dem Podest.

Bei der Monobobpremiere bei einer Weltmeisterschaft siegte Humphries mit Bahnrekord im letzten Lauf vor den beiden Deutschen Stephanie Schneider und Laura Nolte auf den Rängen zwei und drei. „Ich bin schon ein bisschen enttäuscht über den letzten Lauf. Es wäre mehr drin gewesen sonst, aber natürlich bin ich sehr zufrieden, dass es eine Medaille geworden ist“, sagt Nolte, die für den BSC Winterberg fährt. Zu Gold fehlten acht zehntel, zu Silber drei zehntel Sekunden. Sie zog nach dem letzten Wettkampf des Winters ein zufriedenes Fazit: „Nachdem die Vorsaison mit einem Sturz endete und diese mit einem Sturz begann, habe ich mich gut zusammengerauft und gute Ergebnisse erzielt. Das war eine wichtige Saison für meine Entwicklung.“ Für die 22-Jährige stehen nun noch Tests auf den Bahnen in Königssee und La Plagne an. „Wir haben die Ziele erreicht, sogar übertroffen“, zeigte sich Bundestrainer René Spies mit der WM-Monobobpremiere zufrieden. Mit Mariama Jamanka auf Platz vier und Kim Kalicki auf Rang sechs landeten alle vier Pilotinnen unter den TOP Sechs. Spies plant bereits voraus. Monobob wird für die Frauen schließlich olympisch im nächsten Winter. Der Bundestrainer sagt zu den kommenden Tests: „Es geht darum, die Lenkung zu optimieren. Wir müssen sehen, dass sich die Mädels wohler fühlen mit dem Gerät.“

Eine weitere Medaille für den BSC Winterberg gewann am Schlusstag Anschieber Christopher Weber im Viererbob von Pilot Johannes Lochner. Zusammen mit Christian Rasp und Florian Bauer gewann das Team Bronze mit 16 Hundertstel Vorsprung vor dem lettischen Bob von Oskars Kibermanis. Großer Jubel herrschte beim österreichischen Bob von Benjamin Maier über Platz zwei. Gegen den Dominator der Bobszene Francesco Friedrich waren allerdings alle Kontrahenten erneut chancenlos. Der Sachse wurde zum vierten Mal in seiner Laufbahn Doppelweltmeister.

Laura Nolte gewinnt WM-Bronze in AltenbergPressemitteilung NWBSV vom 06.02.2021

Vierter Platz für Anschieberin Leonie Fiebig im Bob von Stephanie Schneider


Altenberg/Winterberg. (pst)

Die Freude und Erleichterung war deutlich spürbar. Bobpilotin Laura Nolte (BSC Winterberg) gewann die Bronze-Medaille im Zweierbob bei der Weltmeisterschaft in Altenberg. Wie bereits im Vorjahr war Kaillie Humphries die Dominatorin im SachsenEnergie-Eiskanal. Die US-Amerikanerin gewann vor Kim Kalicki (TuS Eintracht Wiesbaden) in einer Gesamtzeit von 3:48,26 Minute. Kalicki, die ihren Vize-WM-Titel aus dem Vorjahr verteidigte, lag nach vier Läufen 35 hundertstel Sekunden zurück, Nolte 1,01 Sekunden.

Die 22-jährige Nolte krönte eine erfolgreiche Saison nach dem Gewinn von drei Weltcuprennen, der Europameisterschaft, der Deutschen Meisterschaft und der Junioren-WM. Nachdem sie bei der WM im Vorjahr in Altenberg gestürzt war, freute sie sich nun umso mehr über Edelmetall: „Es mich sehr überwältigt, wenn ich an letztes Jahr denke. Ich bin froh, dass es heute geklappt hat.“ Gewohnt stark waren Nolte und ihre Anschieberin Deborah Levi (SC Potsdam) wieder am Start. In allen vier Läufen schoben sie Startbestzeit.

Laura Nolte hatte im Kampf um Bronze starke Konkurrenz aus dem eigenen Team. Nach Rang acht am Vortag legte Stephanie Schneider (WSC Erzgebirge Oberwiesenthal) mit der Winterberger Anschieberin Leonie Fiebig mit der zweitbesten Zeit einen phänomenalen dritten Lauf hin und machte vier Plätze gut. Der Vorsprung von Nolte betrug vor dem Schlussdurchgang so nur noch knappe 15 hundertstel Sekunden. Am Ende waren es dann 18 Hundertstel. „Wir hatten es Stephi gewünscht, dass sie nochmal aufholt, dass sie uns aber so unter Druck setzt, hätten wir nicht gedacht. Der Fehler nach Kurve 14 hätte nicht sein müssen im dritten Lauf. Zum Glück habe ich es im letzten Lauf getroffen“, sagte die glückliche Laura Nolte. Olympiasiegerin Mariama Jamanka (BRC Thüringen) landete im vierten deutschen Bob auf Rang sechs hinter der Amerikanerin Elana Meyers Taylor.

Der in Winterberg wohnende Bob-Bundestrainer René Spies freute sich über die zwei Medaillen zum WM-Auftakt für sein Team und meinte: „Die jungen Pilotinnen Laura Nolte und Kim Kalicki lagen im Soll, sie haben das gut gemacht. Zwei Medaillen sind gut. Ich hätte mir natürlich gewünscht, dass wir den Angriff auf Kaillie Humphries wagen. Wir waren dicht dran. Es hat aber noch nicht gereicht.“ Spies blickte zudem bereits nach vorne Richtung Olympia 2022 und erwartet die US-Amerikanerin auch in China als starke Konkurrenz: „Das wird eine ganz harte Nummer.“

Laura Nolte nach erstem WM-Tag auf MedaillenkursPressemitteilung NWBSV vom 05.02.2021

Winterberger Bobpilotin liegt zur Halbzeit auf Rang drei


Altenberg/Winterberg. (pst)

Die Bobpilotin Laura Nolte (BSC Winterberg) liegt nach dem ersten Tag der BMW IBSF-Weltmeisterschaft in Altenberg auf Medaillenkurs. Bereits am Start überzeugte Nolte mit ihrer Anschieberin Deborah Levi (SC Potsdam). Im ersten Durchgang fehlte mit 5,55 Sekunden nur eine hundertstel Sekunde zum Startrekord im SachsenEnergie-Eiskanal. Am Ende reichte es für Platz zwei im ersten Lauf. Die Amerikanerin Kaillie Humphries war mit 56,40 Sekunden im Ziel 13 Hundertstel schneller.

Dritte nach dem ersten Lauf war Kim Kalicki. Die Pilotin des TuS Eintracht Wiesbaden legte im zweiten Lauf vor und ging mit 56,69 Sekunden und 1:53,28 in der Addition beider Läufe zunächst in Führung. Nolte erzielte auch im zweiten Lauf wieder die Startbestzeit (5,56), hatte dann aber einige Fehler drin, so dass die vierbeste Laufzeit Rang drei zur Halbzeit des Frauen-Zweierbobs bedeutete. „Es fing schon oben an, da hatte ich die Lenkseile etwas zu locker. Aber alles gut, morgen ist ein neuer Tag. Wir müssen ein paar Stellen besser in den Griff bekommen. Das gucken wir uns in der Videoauswertung an und dann wird das schon“, meinte Nolte. Mit nur neun Hundertstel Rückstand auf Kalicki und 43 auf Titelverteidigerin Humphries möchte sie morgen angreifen.

Olympiasiegerin Mariama Jamanka (BRC Thüringen) fuhr am ersten Tag auf Rang sieben. Direkt dahinter landete Stephanie Schneider im vierten deutschen Bob mit Anschieberin Leonie Fiebig vom BSC Winterberg auf Rang acht. „Wir haben uns das definitiv anders vorgestellt, vor allem, weil die Saison am Ende so gut für uns verlaufen ist. Es besteht wenig Spielraum für Fehler auf Weltklasseniveau. Morgen ist noch ein Tag. Wir werden nochmal angreifen und alles geben“, sagte Leonie Fiebig. Der Rückstand zu Rang drei beträgt zwar schon 0,66 Sekunden, aber Platz fünf ist mit nur 6 Hundertstel Rückstand noch ein realistisches Ziel. Überraschend stark zeigte sich die Rumänin Andreea Grecu, die mit ihrer Sauerländer Anschieberin Katharina Wick nach Rang zwölf im ersten Lauf mit der drittbesten Zeit des zweiten Laufs auf Rang sechs vorfuhr. Die US-Amerikanerin Elana Meyers Taylor und die Gesamtweltcupsiegerin Katrin Beierl aus Österreich möchten als Vierte und Fünfte des ersten Tages auch am morgigen Samstagnachmittag noch ein Wörtchen mitreden, wenn es um vordere Platzierungen geht. Der dritte Lauf im Zweierbob der Frauen startet in Altenberg um 14 Uhr.

Weltcup-Finale in Innsbruck-Igls mit zwei NWBSV-AnschiebernPressemitteilung NWBSV vom 31.01.2021

Cynthia Kwofie mit starkem Weltcupdebüt als Anschieberin von Lisa Buckwitz  /
Christopher Weber landet mit Pilot Johannes Lochner auf Platz vier im Viererbob



Innsbruck/Winterberg. (pst)

Zwei Athleten des NWBSV waren zum Abschluss der Weltcupserie in Innsbruck-Igls im Einsatz. Der Dortmunder Christopher Weber, der für den BSC Winterberg startet, verpasste mit seinem Piloten Johannes Lochner (BC Stuttgart) das Podium im Viererbobrennen knapp. Platz vier hieß es am Ende hinter Francesco Friedrich (BSC Sachsen Oberbärenburg), dem Österreicher Benjamin Maier und Justin Kripps aus Kanada. Genau diesem Ergebnis von Igls entspricht auch die Finalwertung im Gesamtweltcup auf den ersten vier Plätzen. Für Friedrich ist es bereits der dritte Gesamtweltcupsieg im Viererbob in Folge. In der Gesamtwertung folgen Maier vor Kripps und Lochner.

Weil zwei der qualifizierten deutschen Frauenbobteams (Laura Nolte und Stephanie Schneider) sich bereits für die Weltmeisterschaft in Altenberg vorbereiten, gab es eine Premiere beim BMW IBSF Weltcup. Umsteigerin Lisa Buckwitz vom SC Potsdam, die mit Mariama Jamanka 2018 in Pyeongchang noch als Anschieberin Olympiagold holte, startete erstmals im Weltcup als Pilotin. Ihre junge Anschieberin Cynthia Kwofie vom BSC Winterberg feierte ebenfalls ein überzeugendes Weltcupdebüt. Mit Startbestzeit von 5.54 Sekunden im ersten und der zweitbesten Startzeit von 5.55 Sekunden im zweiten Lauf reichte es am Ende für Platz sieben direkt hinter Kim Kalicki (TUS Wiesbaden) und noch vor Jamanka (BRC Thüringen). Den finalen Weltcup der Saison 2020/2021 gewann Kaillie Humphries vor Elana Meyers Taylor (beide USA) und der Österreicherin Katrin Beierl, die den Gesamtweltcup vor Kalicki und Jamanka gewann. Laura Nolte vom BSC Winterberg rangiert in der Saisonwertung trotz zweier fehlender und einem Null- weil Sturzrennen auf einem ausgezeichneten fünften Rang. „Lisa Buckwitz und Cynthia Kwofie haben heute sehr gute Startzeiten erzielt und uns damit überzeugt und einen guten Weltcupeinstand mit dem siebten Platz gehabt“, lobte Bundestrainer René Spies.

Nun geht es für die Bobelite nach Altenberg, wo am Freitag mit den ersten beiden Wertungsläufen im Frauenbob die Weltmeisterschaften beginnen.

Podiumsplätze für NWBSV-Anschieber im ViererbobPressemitteilung NWBSV vom 24.01.2021

Max Neumann gewinnt im Bobteam Jannusch Silber bei der Junioren-WM in St. Moritz / Christopher Weber wird mit Pilot Johannes Lochner Dritter beim Weltcup am Königssee


St. Moritz / Königssee / Winterberg. (pst)

Mit den beiden Titelsiegen bei den Junioren-Weltmeisterschaften in St. Moritz durch Bobpilotin Laura Nolte und Skeletonpilotin Hannah Neise (beide BSC Winterberg) gab es mit den Weltcuperfolgen im Skeleton von Jacqueline Lölling (RSG Hochsauerland) und Alexander Gassner (BSC Winterberg) weiteren Anlass zum Jubeln an einem denkwürdigen Renn-Wochenende mit vier Goldmedaillen für den Nordrhein-Westfälischen Bob- und Schlittensportverband (NWBSV).

Weitere Medaillen gab es für den NWBSV an diesem Wochenende im Bob, auch wenn keine Piloten mehr im Einsatz waren. Im Viererbob durften sich zwei Dortmunder in Diensten des BSC Winterberg über Topplatzierungen freuen. Bei der Junioren-WM in St. Moritz gewann Anschieber Max Neumann mit dem Bobteam Jannusch (BRC Thüringen) Silber. Junioren-Weltmeister wurde auf seiner Heimbahn der Schweizer Pilot Michael Vogt. Die deutschen Piloten Jonas Jannusch, Maximilian Illmann (Oberbärenburg) und Hans Peter Hannighofer (BRC Thüringen) folgten auf den Plätzen zwei bis vier.

Beim dritten Weltcup-Rennen des Winters in der Königsdisziplin am Königssee feierte der Ausnahmepilot Francesco Friedrich seinen 50. Weltcupsieg vor dem Österreicher Benjamin Maier. Dahinter folgte der für Stuttgart startende Berchtesgadener Johannes Lochner mit dem Anschieber des BSC Winterberg Christopher Weber. „Jetzt sind wir erst einmal froh, dass wir Dritter sind“, meinte Lochner, der mit seinen Viererbobfahrten nicht ganz zufrieden war.

Bei den Frauen war durch die Teilnahme von Laura Nolte an der Junioren-WM und das Pausieren von Anschieberin Leonie Fiebig an diesem Wochenende keine NWBSV-Athletin im Bob-Weltcup am Start.

Laura Nolte holt Juniorinnen-Weltmeistertitel in St. MoritzPressemitteilung NWBSV vom 22.01.2021

NWBSV-Pilotin qualifiziert sich damit automatisch für die WM in Altenberg  /  Anschieberin Cynthia Kwofie gewinnt mit Pilotin Lisa Buckwitz weiteres Edelmetall für den BSC Winterberg


St. Moritz. (pst)

Bobpilotin Laura Nolte vom BSC Winterberg fährt in diesem Winter in der Goldspur. Nach dem Gewinn der deutschen Meisterschaft und der Europameisterschaft gelang ihr nun in St. Moritz mit dem Sieg bei der Juniorinnen-Weltmeisterschaft der dritte Titel. Mit deutlichem Vorsprung fuhr Nolte mit Anschieberin Deborah Levi (SC Potsdam) der Konkurrenz davon.

Bereits nach dem ersten Lauf hatte das Duo mit einer Zeit von 1:10,08 Minute einen Vorsprung von 25 hundertstel Sekunden vor Lisa Buckwitz (SC Potsdam) und deren Anschieberin Cynthia Kwofie (BSC Winterberg). Die Schweizerin Melanie Hasler, die am Vorwochenende im Weltcup noch vor Nolte lag, war als Dritte 51 Hundertstel dahinter. Bei diesem Stand auf den ersten drei Plätzen blieb es auch nach dem zweiten Durchgang. Somit dürfen sich die Vereine aus Winterberg und Potsdam jeweils über Gold und Silber freuen. Die dritte Deutsche Anne Lobenstein (BRC Thüringen) wurde Sechste.

Laura Nolte baute den Vorsprung im zweiten Durchgang nochmal aus und hatte mit der Zeit in der Addition beider Läufe von 2:19,55 Minuten am Ende einen Vorsprung von 47 Hundertstel auf Buckwitz und von 96 Hundertstel auf Hasler. Mit dem Titelgewinn sicherte sich Nolte auch den persönlichen Startplatz für die „große“ Weltmeisterschaft in Altenberg Anfang Februar. „Wir sind froh und erleichtert, dass es geklappt hat. Wir standen schon ein bisschen unter Druck. Weil es vergangene Woche nicht so gut lief und Melanie Hasler sehr stark war. Wir haben uns die Bahn in dieser Woche mehr erarbeitet und sind am Start weitergelaufen als am Sonntag“, verriet die glückliche Laura Nolte nach dem Sieg.

Erfreut und erleichtert ist auch Bundestrainer René Spies, der im Weltcup vier starke Frauenteams coacht. „Lauras Sieg ist wichtig für die gesamte Mannschaft. Nun sind die vier Besten im Weltcup auch bei der WM dabei. Laura hatte enormen Druck. Es war kein leichtes Rennen für sie. Die anderen haben ihr die Daumen gedrückt“, sagte Spies. Der Bundestrainer lobte auch die Leistung von Buckwitz, die sich noch zwischen Nolte und Hasler schob. Spies hatte die Schweizerin nach ihrer Vorstellung vom Vorsonntag als Hauptkonkurrentin für Nolte gesehen.

Sieg für Stephanie Schneider mit Anschieberin Leonie FiebigPressemitteilung NWBSV vom 17.01.2021

BSC-Pilotin Laura Nolte verpasst in St. Moritz Weltcupführung mit Platz sechs / Johannes Lochner verpasst mit dem Anschieber des BSC Winterberg Christoph Weber einen Podiumsplatz im Viererbob hauchdünn


St. Moritz. (pst)

Leonie Fiebig vom BSC Winterberg bleibt als Anschieberin Garant für Topplatzierungen. Mit Rückkehrerin Stephanie Schneider (WSC Oberwiesenthal) als Pilotin gewann das Duo nach dem Erfolg von Innsbruck vor Weihnachten auch in St. Moritz. Nachdem klar war, dass die bis dahin Weltcupführende Kim Kalicki in der Schweiz nicht starten würde, ging es auf der Natureisbobbahn im Oberengadin auch um die Führung im Gesamtweltcup. Diese lag sogar für Laura Nolte vom BSC Winterberg nach den jüngsten Erfolgen trotz des Sturzes und null Punkten zu Saisonbeginn in Sigulda im Bereich des Möglichen. Doch in einem packenden Wettbewerb sollte es anders kommen.

Bereits der erste Lauf bot Spannung pur. Nur sechs hundertstel trennten die ersten fünf Plätze. Vorne lag Olympiasiegerin Mariama Jamanka (BRC Thüringen), die in St. Moritz mit der ursprünglich aus Dortmund stammenden Anschieberin Vanessa Mark (Eintracht Wiesbaden) unterwegs war. Laura Nolte lag in Lauerstellung auf Platz sechs. Schneider und Fiebig waren nach dem ersten Durchgang noch Dritte mit knappen drei Hundertstel Rückstand. Mit einem starken zweiten Lauf sicherte sich Schneider in ihrem zweiten Weltcupeinsatz in diesem Winter den zweiten Sieg. Mit Saisonrekord 1:07,99 Minute gelang ihr der einzige Lauf unter 1:08,00. Zweite wurde die US-Amerikanerin Elana Meyers Taylor vor der Schweizerin Melanie Hasler.

Die Natureisbahn in St. Moritz ist der längste Track des Weltcups und somit bedeuten zwischenzeitliche Führungen nicht viel. Das musste auch Laura Nolte erkennen, die in beiden Läufen Sechste wurde und auch im Gesamtklassement stand Rang Sechs zu Buche. Im ersten Durchgang hatte sie bei der letzten Zwischenzeit noch die zweitbeste Zeit. Bei den Starts waren die Pilotin des BSC Winterberg und Anschieberin Deborah Levi (SC Potsdam) vorne mit dabei. „Beim Start hätten wir beim ersten Lauf noch ein bisschen weiter rennen können, dann wäre noch ein bisschen mehr drin gewesen. Im ersten Lauf waren zu viele Fehler drin. Der zweite Lauf war deutlich besser. Er hat aber nicht mehr gereicht, um noch aufzuholen“, sagte Nolte, die bereits vor einer Woche sagte, dass ihr Fokus nicht auf dem Sieg des Gesamtweltcups liegt: „Dafür fahre ich zu wenig Rennen.“ In der Gesamtwertung zum BMW IBSF Weltcup ist vor den beiden letzten Rennen nun die Österreicherin Katrin Beierl nach ihrem zehnten Rang von St. Moritz und 1122 Punkten an der Spitze. Nolte liegt mit 1061 Punkten als Zweite dahinter.

Für Nolte liegt das Hauptaugenmerk auf den beiden kommenden Weltmeisterschaften des Winters. Schließlich war das Rennen in St. Moritz die Generalprobe für die Junioren-Weltmeisterschaft, die am kommenden Freitag, 22. Januar, an gleicher Stelle stattfindet. Bereits nach ihrem Erfolg in Winterberg in der Vorwoche erklärte Nolte, dass die Junioren-Konkurrenz nicht zu unterschätzen sei. Neben teaminternen Kontrahentinnen wie Lisa Buckwitz erwartet sie die Schweizerin Hasler mit vorne. Pilotin Buckwitz gewann am Freitag in Innsbruck das Europacuprennen mit der Anschieberin des BSC Winterberg Cynthia Kwofie. Eine Woche zuvor musste sich Buckwitz in Altenberg nur Stephanie Schneider geschlagen geben. Nolte hat von Bundestrainer René Spies den Auftrag, in St. Moritz mit dem Gewinn des WM-Juniorentitels den vierten deutschen Startplatz für die „große“ WM in Altenberg zu ergattern. Die Pilotin sagt zum Rennen am kommenden Freitag: „Ich muss hier in der Bahn in St. Moritz in der Woche ein paar Kleinigkeiten erarbeiten. Melanie Hasler war heute sehr stark.“

Nach dem erneuten Erfolg von Francesco Friedrich am Samstag im Zweierbob gewann der Sachse auch im Viererbob. In der Vierercrew von Johannes Lochner vom BC Solitude Stuttgart war mit Christopher Weber auch ein Anschieber des BSC Winterberg dabei. Nach dem fünften Platz bei der Viererpremiere am Vorwochenende verpasste Lochner dieses Mal das Podium mit Platz vier hauchdünn. Ganze fünf Hundertstel fehlten zum Kanadier Justin Kripps. Zweiter wurde der Österreicher Benjamin Maier, der auch schon in Winterberg auf dem Podium stand. Christoph Hafer holte mit dem dritten deutschen Bob Rang neun.

Rang zwei für Laura Nolte im MonobobPressemitteilung NWBSV vom 16.01.2021

Pilotin des BSC Winterberg muss sich nur Kaillie Humphries geschlagen geben


St. Moritz. (pst)

Zum zweiten Mal war ein Rennen der Frauen-Monobob-Serie in den Rahmen des BMW IBSF-Weltcups integriert. In St. Moritz traten die besten Bob-Pilotinnen in der neuen olympischen Disziplin Monobob an.

Wie bereits in Innsbruck Mitte Dezember war Laura Nolte vom BSC Winterberg beste Deutsche in der jungen Disziplin. Laura Nolte lag mit ihrer Zeit von 2.22,55 Minuten zwei Zehntel hinter der Zweierbob-Olympiasiegerin von 2010 und 2014, der für die USA startenden Kanadierin Kaillie Humphries. Dritte wurde die Schweizerin Martina Fontaine auf ihrer Heimbahn.

„Ich bin eigentlich schon zufrieden. Im ersten Lauf waren zwei Kleinigkeiten nicht gut. Die wollte ich besser machen. Das hat nicht geklappt. Ich bin im zweiten Lauf noch ein bisschen mehr rumgerutscht. Mit der Platzierung kann ich aber zufrieden sein. Die Startzeiten waren gut. Mit der Technik des Monobobs komme ich noch nicht so zurecht wie mit dem Zweierbob. Wir wissen, wo wir dran arbeiten müssen“, sagte Nolte.

Die anderen deutschen Pilotinnen zeigten unterschiedliche Leistungen. Stephanie Schneider, die nach Pause in Winterberg wieder im Weltcup startet, wurde Vierte. Mariama Jamanka verpatzte den ersten Lauf. Nach Rang 14 dort arbeitete sich die Olympiasiegerin von 2018 noch auf Platz zehn vor.

Am Sonntag starten die Frauen um 9 Uhr in St. Moritz im Zweierbob auf der einzigen Natureisbobbahn der Welt. Dabei sein wird wiederum die Winterberger Pilotin Laura Nolte und im Schlitten von Stephanie Schneider wird auch Anschieberin Leonie Fiebig um einen Podestplatz kämpfen.

Weltcup-Sieg für Leonie Fiebig bei Stephanie Schneiders ComebackerfolgPressemitteilung NWBSV vom 19.12.2020

Laura Nolte wird nach Bahnrekord im ersten Lauf Zweite


Igls. (pst)

Die deutschen Bobdamen feierten auch beim zweiten Zweier-Wettkampf im
BMW IBSF Weltcup-Wochenende von Innsbruck-Igls einen Dreifachtriumpf. Stephanie
Schneider (WSC Erzgebirge Oberwiesenthal) gewann bei ihrem ersten Weltcupeinsatz in der Saison gleich das erste Rennen. Als Anschieberin bei Schneiders Comebackerfolg fungierte Leonie Fiebig (BSC Winterberg). Für Fiebig war es in ihrem dritten Rennen der Saison mit der dritten Pilotin die dritte Podiumsplatzierung.

Fiebigs Vereinskollegin Laura Nolte landete mit Anschieberin Deborah Levi (SC Potsdam) auf Rang zwei. Dritte wurde Kim Kalicki (TuS Wiesbaden), die in der Weltcup-Gesamtwertung nun führt. Nolte legte im ersten Durchgang mit einem Paukenschlag vor. In 52.88 Sekunden erzielte sie einen neuen Bahnrekord. Im zweiten Durchgang sorgte ein grober Fehler am Start, als sie aus der Startspur und gegen die linke Bande fuhr, für einen Rückschlag, so dass es nicht für Rang eins reichte. “Den fehlenden Speed kannst du hier nicht mehr wettmachen, weil die Bahn einfach zu kurz ist. Ist schade, aber man kann nicht immer gewinnen", sagte Laura Nolte nach dem Rennen.

Bundestrainer René Spies sagte: "Es war ein sehr enges Rennen zwischen unseren drei Teams. Ein tolles Ergebnis für uns, man sieht aber auch an den Fehlern, dass der Konkurrenzkampf momentan brutal ist. Alle fahren auf ganz ähnlichem Niveau – da entscheiden am Ende Nuancen über Sieg und Platz zwei oder drei."

“Ich habe ein lachendes und weinendes Auge”, meinte der zufriedene Heimtrainer Andreas Neagu. Mit Fiebig und Nolte hatte er die zwei Athletinnen des Stützpunkts Winterberg vorne. Über die flexible Anschieberin sagte Neagu: “Leonie Fiebig wird, wenn alle fit bleiben, eine sichere Kandidatin für Olympia. Es ist nur die Frage bei welcher Pilotin.”

Nach der Weihnachtspause wird der BMW IBSF Weltcup in der ersten Januar-Woche nach Winterberg kommen. Dann werden auch die nordamerikanischen SportlerInnen aus den USA und Kanada in den Weltcup einsteigen. “Die Nordamerikaner sind für uns diese Saison Terra inkognita, also unbekannt”, erklärte Neagu.

Laura Nolte feiert Weltcup-Sieg bei deutschem Dreifach-Erfolg in IglsPressemitteilung NWBSV vom 13.12.2020

Die Athletin des BSC Winterberg wird Zweite bei ihrer Saison-Monobob-Premiere  /  Anschieberin Leonie Fiebig landet mit Mariama Jamanka auf Platz drei


Igls. (pst)

Das strahlende Siegerlächeln war trotz Maske deutlich zu erkennen. Laura Nolte feierte ein erfolgreiches Wochenende beim BMW IBSF Weltcup in Innsbruck-Igls mit zwei Podiumsplätzen. Bei ihrer Saisonpremiere im Monobob am Samstag landete sie noch auf Rang zwei hinter der australischen Spezialistin auf dem neuen Gerät Breeana Walker. Im Zweierbob am Sonntag folgte dann ein überzeugender Sieg beim deutschen Dreifach-Triumph vor Kim Kalicki (TuS Wiesbaden) und Mariama Jamanka (BRC Thüringen). Bei Jamanka war Leonie Fiebig (BSC Winterberg) als Anschieberin mit im Bob. Vor zwei Wochen in Sigulda war Fiebig noch bei Noltes Weltcupsieg dabei. In Igls hatte Nolte wieder Deborah Levi (SC Potsdam) mit im Bob. In beiden Durchgängen gelang die Bestzeit. Am Ende waren es genau drei Zehntel Vorsprung vor Kalicki.

Siegerin Laura Nolte sagte nach ihrem zweiten Saisonerfolg: „Es lief sehr gut, auch in Anbetracht der Tatsache, dass ich mit dem Schnee in der Bahn unsicher war. Aber es funktionierte. Es lief heute besser als gestern beim Monobob. Wir sind sehr zufrieden." Grundlage für den Erfolg waren in beiden Durchgängen die besten Startzeiten. Warum das am Start so gut funktioniert, erklärte Nolte wie folgt: „Ich habe einen eher längeren, kräftigen Schritt, Deborah bringt die nötige Frequenz dazu. Wir sind beide nochmal schneller geworden und passen gut zusammen.“

Bundestrainer René Spies sagte über die Damenwettbewerbe in Igls: „Es war ein toller Dreifach-Erfolg. Ich denke, das war die richtige Antwort auf den Monobob-Bewerb von gestern, bei dem wir bei allen drei Pilotinnen fahrerische Defizite gesehen haben."

Über den Monobobwettbewerb meinte Laura Nolte, immerhin Goldmedaillengewinnerin bei den Youth Olympic Winter Games 2016 in Lillehammer auf eben diesem Gerät: „Im ersten Lauf hatte ich Probleme. Der zweite Lauf war besser, aber noch nicht optimal. Wir müssen uns noch an das neue Gerät gewöhnen.“ Trotz der Eingewöhnungsphase möchte sie im nächsten Rennen im neuen Gerät wieder vorne mit dabei sein. Der Fokus liegt aber klar auf dem Zweierbob-Weltcup. Das nächste Weltcup-Wochenende Bob und Skeleton steht am kommenden Wochenende erneut in Igls an.

Laura Nolte gewinnt 2. Weltcup in SiguldaPressemitteilung NWBSV vom 28.11.2020

Mit Anschieberin Leonie Fiebig ist ein Winterberger Duo bei deutschem Dreifach-Triumph im Zweierbob ganz vorne


Sigulda. (pst)

Mit einem nordrhein-westfälischen Sieg im Zweierbob endeten die Weltcupwochen für die Frauen im lettischen Sigulda. Die Erleichterung über die gelungene Fahrt war Laura Nolte und ihrer Anschieberin Leonie Fiebig bereits nach dem ersten Lauf des 2. Weltcups in Sigulda deutlich anzusehen. Die beiden Athletinnen des BSC Winterberg lagen vom Start weg vorne und waren im Ziel zwei Hundertstel vor den Siegerinnen der Vorwoche Mariama Jamanka (BRC Thüringen) und Vanessa Mark (TuS Eintracht Wiesbaden).

Den zweiten Lauf begannen die Winterbergerinnen mit erneuter Startbestzeit. Die Zeit von 5.24 Sekunden lag nur drei Hundertstel hinter dem Startrekord, den Laura Nolte in der Vorwoche mit Deborah Levi (SC Potsdam) aufgestellt hatte. Es folgte damals ein Sturz. Nun hielt die junge Pilotin ihren Bob in der Spur und gewann am Ende mit 24 Hundertstel Vorsprung vor den zeitgleichen Mariama Jamanka und Kim Kalicki. Die für die Eintracht Wiesbaden fahrende Kalicki kämpfte sich mit dem zweitbesten zweiten Durchgang noch auf das Podium vor der Österreicherin Katrin Beierl. „Ich bin mega-erleichtert, dass wir nicht wieder gestürzt sind. Denn das war meine größte Sorge. Ich habe zu Leonie gesagt, dass mir die Platzierung egal ist – Hauptsache, wir bringen das Rennen zu Ende. Ich war so fokussiert und bin richtig happy“, meinte die glückliche Siegerin Laura Nolte nach zwei starken Durchgängen.

Lob gab es auch vom Bundestrainer. René Spies sagte: „Nachdem hier alle unsere Teams schon je einen Sturz hatten, bin ich erstmal froh, dass alle heil unten angekommen sind. Aufgrund der Startzeiten hat Laura heute verdient gewonnen. Ein tolles Rennen von allen drei Teams." „Ich habe mich riesig gefreut. Laura hat den Sturz gut verarbeitet und in einen Erfolg umgemünzt. Wir hoffen, dass es so weiter geht. Zumal Innsbruck Laura als guter Starterin liegt“, erklärte NWBSV-Landestrainer Andreas Neagu mit Hinblick auf die kommenden zwei Weltcups in Innsbruck-Igls (13. und 19. Dezember).

Anschieberin Annika Drazek (TV Gladbeck), die noch in der Selektion bei Mariama Jamanka für Schub sorgte, erklärt ihre momentane Situation: „Die letzten Wochen waren sehr kräftezehrend für mich. In letzter Zeit habe ich mich irgendwie nicht top fit gefühlt und konnte meine Leistung nicht voll abrufen. Aus gesundheitlichen Gründen muss ich mich daher leider für die kommenden Weltcups rausnehmen.“
Die Rennen der Männer in Sigulda, wo wegen der engen Bahn nur Weltcups im Zweierbob gefahren werden können, finden ohne NWBSV-Beteiligung statt.

Sturz nach Startrekord für Laura Nolte in SiguldaPressemitteilung NWBSV vom 21.11.2020

Winterberger Pilotin kippt im ersten Lauf in der Ausfahrt Kurve 13


Sigulda. (pst)

Der Weltcup-Auftakt verlief mehr als ärgerlich für Bobpilotin Laura Nolte (BSC Winterberg). Ein Sturz im ersten Lauf verhinderte eine gute Platzierung im Corona bedingt schmalen Feld von neun Zweierbobs in Sigulda.

Dabei sah es zunächst sehr gut aus. Zusammen mit Anschieberin Deborah Levi (SC Potsdam) legte Nolte eine unglaubliche Startbestzeit im ersten Lauf von 4,21 Sekunden hin, lag damit um 15 Hundertstel vor Jamanka und unterbot nebenbei den bisherigen Startrekord der Rumänin Andreea Grecu um eine Hundertstel. Mit viel Tempo ging es weiter in die enge lettische Bahn. Doch bei der Ausfahrt von Kurve 13 zu 14 ging es zu hoch hinaus. Ein Sturz folgte und der Bob rutschte auf der Seite bis ins Ziel. Dieser erste Lauf wurde zwar gewertet, aber mit einem Rückstand von über 11 Sekunden auf die Führenden hatten Nolte/Levi mit dem Rennausgang naturgemäß nichts mehr zu tun. Auf den zweiten Durchgang verzichtete das unverletzte Bobduo. „Das ist natürlich nicht das, was ich sehen möchte. Aber die Bahn in Sigulda ist sehr selektiv. Da hat es in der Trainingswoche schon jede Menge Stürze gegeben“, sagte NWBSV-Landestrainer Andreas Neagu.

Nolte war die einzige aktuelle Athletin aus dem NWBSV bei diesem ersten Weltcuprennen. Siegerin Mariama Jamanka (BRC Thüringen) ging erstmals in diesem Winter mit Anschieberin Vanessa Mark (TuS Eintracht Wiesbaden) auf die Bahn. Annika Drazek (TV Gladbeck) setzte dieses Mal aus. „Weil die eigentliche zweite Anschieberin von Jamanka, Kira Lipperheide (ebenfalls TV Gladbeck), derzeit verletzungsbedingt ausfällt, war die Belastung im Vorfeld für Annika Drazek sehr hoch. Die Entscheidung auszusetzen und die Akkus aufzuladen ist vernünftig“, erklärte NWBSV-Landesathletiktrainer Heiner Preute. Hinter Jamanka landeten Kathrin Beierl (Österreich) und Kim Kalicki (TuS Wiesbaden) auf den Plätzen zwei und drei. Nächste Woche steht erneut in Sigulda der zweite Weltcup des Winters an.

Laura Nolte für Weltcup nominiertPressemitteilung NWBSV vom 13.11.2020

Bundestrainer René Spies erwartet von der Winterberger Bobpilotin „nächsten Schritt“


Schönau/Winterberg. (pst)

Mit der Deutschen Meisterschaft im Viererbob der Männer in der LOTTO Bayern Eisarena Königssee endete auch die Selektionsphase für den ab nächster Woche im lettischen Sigulda beginnenden Weltcup. Besonders spannend ging es bei den deutschen Bobdamen zu. Chef-Bundestrainer René Spies verkündete im Anschluss offiziell die Teams für die ersten Weltcup-Rennen in Sigulda und Innsbruck.

Mit ihrem gestrigen Sieg bei der Deutschen Meisterschaft sicherte sich die 21-jährige Laura Nolte (BSC Winterberg) mit ihrer Anschieberin Deborah Levi (SC Potsdam) neben dem Deutschen Meistertitel auch die Qualifikation für den Weltcup. „Das war Race in Race“, erklärte Stützpunkttrainer Andreas Neagu. Ab nächster Woche wird die in Unna geborene Nolte die deutschen Farben in Sigulda neben Vize-Weltmeisterin Kim Kalicki (TuS Eintracht Wiesbaden) und Olympiasiegerin Mariama Jamanka (BRC Thüringen) als Pilotin vertreten. „Die Bahn in Sigulda muss Laura noch besser kennenlernen. Es sollte der nächste Schritt erfolgen. Bei den Rennen in Igls hoffe ich, dass sie um die Medaillen mitfährt“, sagte der aus Winterberg stammende Cheftrainer Spies. Besonders angetan ist er von Noltes Zeiten am Start. Darauf basierend erwartet Spies eine Steigerung in den Rennen. Die Anschieberinnen Annika Drazek (TV Gladbeck) und Leonie Fiebig    (BSC Winterberg) komplettieren das Weltcupaufgebot aus nordrheinwestfälischer Sicht bei den Damen.

Bei den Männern startet neben den gesetzten Francesco Friedrich (BSC Sachsen Oberbärenburg) und Johannes Lochner (BC Stuttgart Solitude) auch der frischgebackene zweifache Deutsche Meister Christoph Hafer (BC Bad Feilnbach) in Sigulda, wo an den kommenden Wochenenden Weltcup-Rennen ausgetragen werden. Hafer krönte nach dem gestrigen erstmaligen Gewinn der Deutschen Meisterschaft im Zweierbob die Wettkämpfe aus seiner Sicht mit der Titelverteidigung im Viererbob. Von Sigulda geht es nach Österreich. Neben Friedrich und Lochner vervollständigt am zweiten Innsbrucker Weltcupwochenende das Team von Hans-Peter Hannighofer (BRC Thüringen) das deutsche Weltcupaufgebot. Der 23-jährige Thüringer wird damit in dieser Saison sein Weltcupdebüt begehen. In Innsbruck stößt im Dezember dann auch wieder Anschieber Christopher Weber            (BSC Winterberg) nach seiner Verletzungspause dazu. „Während der Rennen in Sigulda schont sich Christopher noch“, erklärte Bundestrainer Spies.

Laura Nolte verteidigt DM-TitelPressemitteilung NWBSV vom 12.11.2020

Die Winterberger Pilotin sammelt wichtige Selektionspunkte bei der Deutschen
Meisterschaft am Königssee



Schönau/Winterberg. (pst)

Es war wieder ein Kampf um hundertstel Sekunden in der LOTTO Bayern Eisarena Königssee bei den deutschen Bobdamen. Am Ende feierte Laura Nolte (BSC Winterberg) mit ihrer Anschieberin Deborah Levi (SC Potsdam) die Titelverteidigung des Deutschen Meistertitels und machte einen Riesenschritt Richtung Qualifikation für den Weltcup. Dementsprechend groß war der Jubel im Ziel.

Bereits nach dem ersten Lauf war das Duo Nolte / Levi mit 51,53 Sekunden am Königssee vorne.   Der Vorsprung auf Kim Kalicki / Ann-Christin Strack (TuS Eintracht Wiesbaden / BC Stuttgart Solitude) betrug gerade Mal ein Hundertstel. Fünf Hundertstel dahinter befanden sich Stephanie Schneider (SC Sachsen Oberbärenburg) und ihre Anschieberin Leonie Fiebig (BSC Winterberg). Schneider und Kalicki waren zwar im zweiten Lauf genau so schnell wie Nolte im ersten Durchgang. Die Winterbergerin packte allerdings noch einen drauf. Mit 51,42 Sekunden schaffte sie eine erneute Laufbestzeit. „Im ersten Lauf hatte Laura einen kleinen Fahrfehler“, sagte Stützpunkttrainer Andreas Neagu. Der zweite Durchgang verlief nach erneutem Topstart einwandfrei. Die Winterberger Pilotin sammelte somit neben dem DM-Titel wichtige Selektionspunkte auf dem Weg zur Weltcup-Nominierung. „Das deutsche Weltcup-Team wird erst am Freitag, 13. November, bekannt gegeben“, sagte Bundestrainer René Spies. Die Chancen für Nolte stehen aber sehr gut. „Nach unseren Berechnungen sollte es reichen und Laura fährt nächste Woche zum Weltcupauftakt nach Sigulda“, meinte Neagu. Olympiasiegerin Mariama Jamanka (BRC Thüringen) und Anschieberin Annika Drazek (TV Gladbeck) landeten mit Abstand auf Rang vier der Deutschen Meisterschaft. Für die beiden wird es vermutlich noch einmal eng mit einer Weltcup-Nominierung, am Ende sollte es aber knapp reichen.

Unter anderen Voraussetzungen fuhr Anna Köhler (BSC Winterberg) am Königssee. Nach ihrem Sturz am Wochenende in Altenberg ging es erstmals mit Anschieberin Luise Lauter (BSC Winterberg) an den Start. Am Ende landeten die beiden BSC-Sportlerinnen auf dem siebten Rang von sieben Teams bei der Deutschen Meisterschaft. „Mit Annas Knieverletzung nach dem Sturz in Altenberg war das realistisch“, sagte Lauter nach ihrem ersten Rennen überhaupt. Neagu ergänzte: „Beim Start konnte Anna wegen ihres Knies keinen Druck ausüben, fahrerisch war sie gut.“

Bei den Männern gewannen Christoph Hafer (BC Bad Feilnbach) und Anschieber Christian Hammers (TuS Eintracht Wiesbaden) den Titel im Zweierbob. Das Rennen fand ohne NWBSV-Beteiligung statt. Den Abschluss der Deutschen Meisterschaft machen am morgigen Freitagvormittag die Viererbobs der Männer. Die Entscheidung wird im Livestream auf bsd-tv.de übertragen. Im Anschluss wird am Nachmittag vom BSD mitgeteilt, welche Piloten sich für den Weltcup qualifiziert haben.

Laura Nolte mit konstanten Fahrten in AltenbergPressemitteilung NWBSV vom 07.11.2020

Nach vier Läufen holt die Winterberger Pilotin Platz zwei bei der Selektion in Altenberg



Altenberg. (pst)

Die zweite Selektion der deutschen Bob-Elite im Enso Eiskanal in Altenberg bot einen Fingerzeig für die Qualifikation hinsichtlich der kommenden Weltcup-Saison. Auf den vorderen Plätzen bei den Damen ging es wieder knapp und mit schnellen Zeiten zur Sache. Weil in Altenberg im Februar die Weltmeisterschaft stattfindet, fuhren die Damen ihre Selektion im WM-Modus mit vier Durchgängen an zwei Tagen. Nach den ersten beiden Läufen lagen drei Bobs zeitgleich mit 1:53,40 Minute auf Platz eins. Darunter war auch die heimische Pilotin Laura Nolte (BSC Winterberg) mit ihrer Anschieberin Deborah Levi (SC Potsdam). Im dritten Durchgang am Samstag setzten sich dann aber die Duos Kim Kalicki (TuS Wiesbaden) / Ann-Christin Strack (BC Stuttgart Solitude) und Mariama Jamanka (BRC Thüringen) / Annika Drazek (TV Gladbeck) zunächst vor Nolte an die Spitze.

Im vierten Durchlauf wurden die Platzierungen vorne aber nochmals geändert. Laura Nolte fuhr mit zweitbester Laufzeit im vierten und letzten Durchgang noch auf Rang zwei im Gesamtklassement. Mariama Jamanka fiel nach einer durchwachsenen vierten Fahrt als vorher Führende noch auf Platz drei im Gesamtklassement zurück.
Das Duo Nolte / Levi muss nun auf dem Weg zur erneuten Qualifikation für den Weltcup am Donnerstag, 12. November 2020, am Königssee nachlegen. „Laura Nolte zeigte vier konstante Läufe. Vor allem ihre Starts waren sehr gut“, lobte der Winterberger Stützpunkttrainer Andreas Neagu. Im vierten Lauf fehlten mit 5,64 Sekunden nur zwei Hundertstel zum Startrekord in Altenberg. Neagu meint: „Am Königssee ist die Bahn kürzer. Da profitiert Laura Nolte mit den starken Starts.“ Mit ihren Siegen und dritten Plätzen in Winterberg und Altenberg haben Jamanka und Kalicki gute Ausgangspositionen für die abschließende Selektion. „Das sind schon harte Bandagen“, sagt Neagu zur knappen Situation.
Nicht so gut lief es für Pilotin Anna Köhler (BSC Winterberg) und ihre Anschieberin Lena Böhmer (TV Gladbeck). Ein Fahrfehler im Kreisel im dritten Lauf führte zum Sturz und somit zum Ausscheiden. „Es ist zum Glück nichts Schlimmeres passiert. Es sind ein paar Prellungen und blaue Flecken“, sagte Neagu erleichtert. Anschieberin Leonie Fiebig (BSC Winterberg) und ihre Pilotin Stephanie Schneider (WSC Erzgebirge Oberwiesenthal) kamen erst im vierten Durchgang in Fahrt Hier waren sie mit 56,41 nur drei Hundertstel langsamer als Nolte / Levi.

Die Herren fuhren ihre Selektion in Altenberg jeweils in zwei Läufen im Zweier- und Viererbob. Im Zweier war kein nordrhein-westfälischer Athlet beteiligt. Im Viererbob landete Anschieber Christopher Koch (BRC Hallenberg) mit Pilot Jonas Jannusch
(BRC Thüringen) auf Platz drei. Dahinter war Kochs Hallenberger Vereinskollege Joshua Koßmann mit dem Bob von Philipp Zielasko (BRC Thüringen) Vierter.

Hohes Niveau bei der Selektion in der VELTINS-EisArenaPressemitteilung NWBSV vom 25.10.2020

Zwei Hundertstel entscheiden jeweils über Platz 1 und 2 bei den Damen und Herren im Zweierbob in Winterberg / Duo Jamanka/Drazek hauchdünn vorn


Winterberg. (pst)

Die ersten Selektionsrennen in der Winterberger VELTINS-EisArena des BSD boten gleich packenden Sport und hohes Niveau. Lediglich zwei Hundertstel trennten sowohl bei den Damen als auch bei den Herren die Plätze eins und zwei im Zweierbob. Vor allem bei den deutschen Bobdamen gibt es ein spannendes Prozedere um die Weltcupteilnahme. Denn hier ist keine Pilotin gesetzt.

In Winterberg lieferten sich Olympiasiegerin Mariama Jamanka (BRC Thüringen) mit Anschieberin Annika Drazek (TV Gladbeck) ein dramatisches Wimpernschlagfinale gegen das Duo Stephanie Schneider (SC Potsdam) / Leonie Fiebig (BSC Winterberg). Bei den letzten beiden Zwischenzeiten vor der Zieleinfahrt waren die beiden Bobs zeitgleich. Stephanie Schneider musste sich nach der Führung im ersten Durchgang also knapp geschlagen geben. Mit Blick auf die beiden Anschieberinnen aus Nordrhein-Westfalen sagte Stützpunkttrainer Andreas Neagu: „Der NBWSV an sich steht gut da.“ Die beiden heimischen Pilotinnen verpassten allerdings die Top 3 knapp.
Nach dem Traumstart ins Kalenderjahr 2020 mit dem gelungenen Weltcup-Debüt muss Pilotin Laura Nolte (BSC Winterberg) um die erneute Teilnahme im Weltcup kämpfen. Zwar gelang ihr und Anschieberin Deborah Levi (SC Potsdam) in beiden Durchgängen die beste Startzeit (5,49 Sekunden), doch ein Quersteher bereits im Bereich der Startkurve des ersten Laufs kostete eine bessere Platzierung als Rang vier in der ersten Selektion. „Bei der Startzeit von Laura ging ein Raunen durch den Startbereich. Das war nur sechs Hundertstel langsamer als der Startrekord. Der Fahrfehler im ersten Lauf kostete die ganze Geschwindigkeit. Der zweite Lauf hat gezeigt, wo die Reise hingeht“, meinte Neagu. Kim Kalicki (TuS Eintracht Wiesbaden) und Ann-Christin Strack (BC Stuttgart Solitude) platzierten sich mit 0,23 Sekunden Vorsprung nach zwei Läufen vor der Lokalmatadorin Laura Nolte. Olympiateilnehmerin Anna Köhler (BSC Winterberg) landete nach gutem zweitem Durchlauf mit ihrer Anschieberin Lena Böhmer (TV Gladbeck) auf dem 5. Rang der ersten Selektion. „Sie hat ein ganz neues Team. Der Abstand am Start ist für Anna Köhler noch zu groß. Wir glauben, dass es in Altenberg noch besser laufen wird und sie die da oben noch ärgern kann“, hofft Neagu.

Bei den Männern sind Rekordweltmeister Francesco Friedrich (BRC Oberbärenburg) und Vizeweltmeister Johannes Lochner (BC Stuttgart Solitude) bereits für den Weltcup gesetzt. Die erste Qualifikationsrunde in der Winterberger VELTINS-EisArena ging ohne NWBSV-Beteiligung über die Bühne. Den Sieg in der ersten Selektion im
Zweierbob sicherte sich Hans-Peter Hanighofer (BRC Thüringen) vor Richard Oelsner (BSC Oberbärenburg) und Christoph Hafer (BC Bad Feilnbach).

Den Abschluss der Woche machte die Selektion im Viererbob. Hier setzte sich Oelsner mit seinem Team in zwei Läufen vor den Bobs von Hafer und Philipp Zielasko (BRC Thüringen) durch. Hier war Joshua Koßmann (BRC Hallenberg) als Anschieber mit auf dem Bob. Max Neumann (BSC Winterberg) erzielte mit Pilot Christian Jannusch (BRC Thüringen) erzielte die beste Zeit im zweiten Durchgang mit 55,47 Sekunden. Im Gesamtergebnis stand Platz vier zu Buche. Die Weltklasseathleten Friedrich und Lochner sind mit ihren Bobs auch im Vierer für den Weltcup gesetzt.

Neuzugänge beim Bobteam Laura NolteNews vom 12.07.2020

Das ist neu bei Laura Nolte und Deborah LeviNews vom 15.06.2020